Bayer
- Werner Sperber - Redakteur

Monsanto: Das sind die wahren Ziele von Bayer

Die Spezialisten des Heibel-Ticker schätzen, Bayer möchte das sehr umstrittene US-Unternehmen Monsanto kaufen, um damit von dem ebenfalls höchst umstrittenen Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA, TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) zu profitieren. Sollte TTIP Realität werden, würde Monsanto weitere Produkte auf den europäischen Markt bringen dürfen – insbesondere Saatgut, das nicht in Europa zugelassen ist. Bayer würde sich so also nicht nur einen Wettbewerber vom Hals schaffen, sondern sich mit diesem jetzigen Konkurrenten auch den Weg in den eigenen Markt ebnen und an Monsantos Erfolg verdienen. Ausschließlich geschäftlich gesehen handelt Bayer durchaus richtig. Der Konzern minimiert die Risiken von TTIP und sollte TTIP abgeschmettert werden, ist Monsanto noch immer ein innovatives Unternehmen, dessen Produkte gut in den Bayer-Konzern passen.

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  • Axel Fosshag -
    Meine Idee hinter dem Deal: Bayre hat einen wirskamen Ersatzstoff für Glyphosat in der Schublade. Nach der erfolgreichen Übernahme von Monsanto wird Round Up vom Markt genommen, dafür der Ersatz eingeführt. Zack ist das schlechte Monsanto-Image weg und der neue Bayer Großkonzern geht als Saubermann und Gut.Mensch.Unternehmen durch die Decke.

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| Marion Schlegel | 0 Kommentare

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