Sixt
- Michael Schröder - Redakteur

Mit Vollgas zum Allzeithoch: Hohe Nachfrage treibt Sixt-Aktie - Zertifikat im Real-Depot über 425% im Plus

Bei Sixt läuft der Wachstumsmotor auf Hochtouren. Der Konzern ist im ersten Quartal 2016 bei Umsatz und Ergebnis weiter gewachsen und hat damit an die erfolgreiche Entwicklung im Rekordjahr 2015 angeknüpft. Die Aktie bleibt weiter auf der Überholspur und notiert auf Allzeithoch.

Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT), die zentrale Ertragsgröße des Sixt-Konzerns, wurde im ersten Quartal 2016 trotz weiterhin hoher Mehraufwendungen für zahlreiche Expansionsmaßnahmen - wie dem Ausbau der Stationsnetze in Europa und den USA oder dem Start des Chauffeurdienstes MyDriver im Ausland - gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 10,6 Prozent auf 31,1 Millionen Euro gesteigert.

Der operative Konzernumsatz aus Vermiet- und Leasinggeschäften (ohne Erlöse aus dem Verkauf gebrauchter Leasingfahrzeuge) stieg um 15 Prozent auf 465,3 Millionen Euro. Mit MyDriver, eine Luxusalternative zu Taxis und klassischen Limousinen-Services, die es mittlerweile in mehr als 30 europäischen Städten gibt, steht Sixt bereit, dem großen US-Start-up Uber die Stirn zu bieten.

Großen Anteil an der guten Entwicklung im Q1 hatte einmal mehr das Auslandsgeschäft in der Autovermietung, das einen Anstieg der Vermietungserlöse um 37,6 Prozent erzielte. Dabei legte das Geschäft in den USA - dem Top-Wachstumsmarkt von Sixt - um satte 21 Prozent zu. Mit einem Anteil von 51,6 Prozent steuerte das Ausland erstmals mehr als die Hälfte der Vermietungserlöse bei, die insgesamt um 19,4 Prozent wuchsen.

Mit dem Überschreiten der 50-Prozent-Marke beim Anteil des Auslands an den Vermietungserlösen hat Sixt ein wichtiges strategisches Ziel erreicht. "Nach den vergangenen Rekordjahren hat Sixt auch 2016 einen guten Start hingelegt. Wir wachsen unverändert stärker als unsere wesentlichen Wettbewerber und bauen damit unsere Marktpositionen im In- und Ausland weiter aus", so Firmenlenker Erich Sixt.

Die Aktionäre sollen am Erfolg beteiligt werden. Inklusive Sonderdividende soll der Hauptversammlung am 2. Juni mit 1,50 Euro je Stammaktie (Vorjahr: 1,20 Euro) eine neue Rekordausschüttung vorgeschlagen werden.

Sixt beherrscht das in der Branche wichtige Flottenmanagement aus dem Effeff. Angesichts der kurzen Vorlauffrist beim Automieten fällt eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr schwer. Die Expansion dürfte weiter viel Geld verschlingen. Sixt zeigt sich zuversichtlich, aber gewohnt vorsichtig. Auf Basis des guten ersten Quartals bestätigt der Vorstand dennoch die Ziele für das Gesamtjahr 2016, die beim operativen Konzernumsatz eine leichte Erhöhung und ein stabiles bis leicht steigendes EBT vorsehen.

Die im SDAX notierten Stammaktien markierten am vergangenen Freitag ein neues Allzeithoch bei 52,23 Euro und sollten nun – ein halbwegs freundliches Marktumfeld vorausgesetzt – die Rekordfahrt fortsetzen. Dabei liegen Ziele im Bereich um 60 Euro durchaus im Rahmen des Möglichen. DER AKTIONÄR setzt im Real-Depot daher weiter mit Aktie und Zertifikat auf steigende Kurse. Die Aktie notiert bereits knapp 20 Prozent im Plus und der Sixt Turbo-Call liegt um mehr als  425 Prozent vorne.

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger. Interessiert? Dann holen Sie sich ein Probe-Abo und testen Sie für drei Monate das Real-Depot.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

 

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