McDonald's
- Andreas Deutsch - Redakteur

McDonald’s: Diese zwei Buchstaben machen den Konzern noch stärker

McDonald’s ist auf dem besten Weg, ein Tech-Konzern mit angeschlossener Fast-Food-Küche zu werden. Der Dino unter den Burger-Bratern setzt zunehmend auf eine Entwicklung, die enormes Potenzial hat. An der Börse kommt die Strategie hervorragend an – die Aktie steht kurz davor, ein Rekordhoch zu erklimmen.

Erst Dynamic Yield, dann Plexure: McDonald’s ist auf Einkaufstour. Das Ziel: CEO Steve Easterbrook will den Konzern deutlich digitaler aufstellen.

Eine große Rolle spielt dabei die KI. Mithilfe der künstlichen Intelligenz kann McDonald’s viel zielgerichteter auf die Wünsche seiner Kunden eingehen, ihnen an warmen Tagen etwa ein Eis oder einen Milchshake statt Kaffee empfehlen.

„Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit, den Verbrauchern passgenaue Produkte zu empfehlen“, erklärt Dynamic-Yield-Gründer Liad Agmon im Interview mit dem Tagesspiegel. „Amazon kann seinen Kunden genau passende Produkte empfehlen, Facebook kann seinen Usern genau die Posts ausspielen, die sie sehen wollen“. Und McDonald’s kann sehen, was die Kunden zu welcher Zeit am liebsten essen und trinken wollen.

Weniger Kosten

Wo McDonald’s-Chef Easterbrook hin will, liegt auf der Hand: Mehr Digitalisierung macht den Konzern nicht nur flexibler, Big M kann auch viel Personal einsparen. Gut möglich, dass pro „Mäckes“-Filiale schon bald nur noch zwei oder drei Menschen arbeiten. Der Rest wird von Maschinen erledigt.

Noch Luft

Das würde dazu führen, dass die Margen durch die Decke gehen. Die Rekordjagd an der Börse sollte sich fortsetzen. Dabei bleiben.

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| Stefan Limmer | 0 Kommentare

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