McDonald's
- Andreas Deutsch - Redakteur

McDonald’s: 1.300 Prozent - und jetzt der Ausbruch

Der Fast-Food-Konzern macht wieder Schlagzeilen. McDonald’s will einem Zeitungsbericht zufolge Stellen im amerikanischen Heimatmarkt streichen. Die Aktie geht durch die Decke.

Fast Food ist out? Pustekuchen. Schaut man sich den Chart von McDonald’s an, kann man denken: Burger, Cola und Pommes waren nie beliebter als derzeit.

Nun kam neuer Schwung in die Aktie: Wie das Wall Street Journal berichtet, will der Konzern Arbeitsplätze abbauen und so noch schlanker werden. Auf diese Weise will McDonald’s ab 2019 500 Millionen Dollar einsparen. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von über vier Prozent.

US-Chef Chris Kempczinski sagte laut dem Bericht, der Wandel sei schwierig und bedeute, dass einige Angestellte das Unternehmen verlassen müssten. Eine McDonald's-Sprecherin erklärte, die neue Struktur führe dazu, dass Franchise-Partner nun „dynamischer, agiler und wettbewerbsfähiger“ werden können.

Immer noch nicht satt

Die Maßnahmen zeigen klar, wo McDonald’s hin will: viel mehr Automatisierung und Robotik. Das wird die eh schon sehr hohen Margen (Nettomarge derzeit: 29 Prozent) weiter steigern. Das Chartbild hat sich durch den Sprung vom Donnerstag merklich verbessert: Die 200-Tage-Linie ist geknackt, was ein Kaufsignal bedeutet. Die Aktie hat trotz 1.300 Prozent plus seit 2003 immer noch Luft. Das Kursziel des AKTIONÄR lautet 170 Euro.

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