DAX
- Andreas Deutsch - Redakteur

Max Otte: Der DAX kann immer noch auf 15.000 Punkte steigen

„Es ist ein schwieriger Markt“, sagt Max Otte. Der Crash-Professor ist aber dennoch optimistisch für 2016 – auch wenn das Jahr miserabel begonnen hat. Lesen Sie, wie Otte jetzt handelt.


Südeuropa hat große Probleme, die BRICs haben es nicht leicht, der Aufschwung in den USA steht auf tönernen Füßen. Trotz dieser ganzen Probleme sieht Max Otte großes Potenzial für die Aktienmärkte. Aus einem einfachen Grund: Es gibt keine Alternative zu Dividendentiteln. „Die Zinsen sind nahe null, weshalb es keine gute Idee ist, sein Geld auf dem Sparkonto zu lassen“, so Otte zum AKTIONÄR.

„Angenommen, es kommt nicht zur Eskalation einer oder mehrerer Krisen, halte ich an meiner mittelfristigen Prognose von 14.000 bis 15.000 Punkten fest“, sagt der Fondsmanager und Vermögensverwalter.

Zugreifen können die Anleger laut Otte zum Beispiel bei Berkshire Hathaway. „Auch LVMH gefällt mir. Die Korrektur der Aktie war übertrieben, der Trend zum Luxus ist ungebrochen. Die Chinesen kaufen nicht mehr so viele Luxusgüter in China ein, sondern auf ihren Europareisen. Aber das spielt ja keine Rolle. Die LVMH-Aktie dürfte bald wieder steigen.“

Lesen Sie im AKTIONÄR 6/2016 (noch bis Dienstag am Kiosk, wie Warren Buffett, Hans A. Bernecker und viele weitere Börsenprofis jetzt handeln.

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  • Marcel Barth -
    Der Herr Professor lag mit seinen Prognosen für 2015 ziemlich daneben. Vor allem die in seinem Ampega-Vermögensbildungsfonds lange favorisierten Goldminen- und Ölaktien haben Schiffbruch erlitten, weshalb auch die Jahresperformance im Minusbereich liegt. Mit jedem DAX-ETF hätte man locker 8 Prozent plus gemacht.

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