Mastercard
- Thomas Bergmann - Redakteur

Depotwert Mastercard unter Druck - Zahlen unter den Erwartungen

Der Kreditkartenanbieter hat am frühen Nachmittag Zahlen für das abgelaufene Geschäftsquartal präsentiert - und damit die Anleger nicht zufrieden stellen können. Wie Konkurrent American Express litt Mastercard unter dem starken Dollar, darüber hinaus machten sich höhere Kosten negativ bemerkbar. Die Aktie verliert und damit auch der Schein im Derivate-Musterdepot.

Unter dem Strich sank der Überschuss im zweiten Quartal verglichen mit dem Vorjahr um ein Prozent auf 921 Millionen Dollar (832 Millionen Euro), so Mastercard. Die Erlöse stiegen hingegen um ein Prozent auf 2,39 Milliarden Dollar. Das Ergebnis lag zwar im Rahmen der Markterwartungen, dennoch gab die Aktie im Anschluss an die Zahlenbekanntgabe ab.

Intakte Story

Die Ergebnisse sind nicht so schlecht, wie die erste Reaktionen der Börsianer vermuten lassen. Mittelfristig dürfte es bei Mastercard auch wieder deutlich aufwärts gehen, wenn sich der Trend hin zu Mobile Payment und die Öffnung des chinesischen Marktes für ausländische Anbieter positiv bemerkbar machen. Anleger sollten deshalb nicht vorschnell handeln.

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