- Thorsten Küfner - Redakteur

Marine Harvest: Deshalb fällt die Aktie

Die Aktie des weltgrößten Zuchtlachsproduzenten Marine Harvest gerät zum Wochenauftakt deutlich unter Druck. Und diesmal liegt es nicht an einem Dividendenabschlag, sondern schlicht und einfach an einer zuletzt eher enttäuschenden operativen Geschäftsentwicklung. Was sollten Anleger nun tun?

Die Norweger haben in einem Trading-Update darüber informiert, dass die „Erntemenge“ im zweiten Quartal mit 78.500 Tonnen unter dem selbst gesteckten Ziel von 82.000 Tonnen liegt. Das erzielte EBIT von 178 Millionen Euro liegt unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (198 Millionen Euro) und auch knapp 15 Prozent unter den durchschnittlichen Analystenprognosen.

 

Keine Panik
Dass Marine Harvest die selbst gesteckten Ziele nicht erreicht und auch die Markterwartungen verfehlt, ist natürlich ärgerlich. Allerdings ist so etwas gerade im Fischzuchtsektor einfach immer wieder möglich und es ist auch kein Grund in Panik zu verfallen. Da aktuell auch die Lachspreise etwas korrigieren, besteht für nicht investierte Anleger derzeit keine Eile aktiv zu werden. Wer die Marine-Harvest-Papiere bereits besitzt, kann weiter dabeibleiben und beachtet den auf 14,10 Euro nachgezogenen Stopp.

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