DAX
- Andreas Deutsch - Redakteur

Marc Faber: Es wird noch schlimmer

Der Crashprophet hat gesprochen – und er ist pessimistisch. Laut dem Schweizer Vermögensverwalter Marc Faber ist die Korrektur an den Aktienmärkten noch nicht vorbei.

Marc Faber hält es für möglich, dass die sich die Weltwirtschaft weiter verlangsamt und der S&P 500 um weitere zehn Prozent fällt. Das sagte der Crashprophet dem Schweizer Magazin Cash.

Die Zeiten der niedrigen Zinsen seien noch längst nicht vorbei. Die Fed könnte Fabers Meinung nach sogar noch einen draufsetzen. „Es ist meiner Einschätzung nach sehr wahrscheinlich, dass ein QE4 kommen wird, vielleicht nicht gerade schon im Dezember.“

Sollte es wirklich so kommen, werden sich die Aktienmärkte laut Faber deutlich erholen. „Ob wir dann neue Hochs sehen werden, hängt vom Umfang von QE4 ab.“

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Bruno D'Aloia -
    Es kann gut sein, dass wir den Boden der Korrektur noch nicht gesehen haben.Von einem Crash kann man aber noch nicht sprechen.
  • Bruno D'Aloia -
    Es kann gut sein, dass wir den Boden der Korrektur noch nicht gesehen haben.Von einem Crash kann man aber noch nicht sprechen.
  • Frank Reil -
    Unterhaltsam wie immer. Dieser Günter Hannich ist ja auch ein lustiger Patron, vielleicht können Sie den mal interviewen? Man hat ja bei den Kursen sonst nicht viel zu lachen.
  • Andreas Keese -
    Marc Faber hat eine großartige Masche. Er lamentiert schon seit Jahre, dass gleich ein Crash kommt. Irgendwann hat er natürlich mal Recht. Auf einen Experten, der immer nur vor einem Crash warnt, braucht man m.E. aber nicht zu hören. In Zeiten fallender Kurse findet eine solche Masche aber natürlich Gehör :-(

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

Es brodelt in Frankfurt - DAX nimmt Fahrt auf!

Nach einem trägen Handelsauftakt kommt der DAX so langsam in Schwung. Gegen 12 Uhr notiert der deutsche Leitindex rund 60 Punkte oberhalb der wichtigen 13.000-Punkte-Marke und damit unweit des Allzeithochs von 13.094 Zählern. Nach den guten Vorgaben aus Amerika und aus Japan hätte der Durchmarsch … mehr
| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

Schwarzer Montag? Alles halb so wild!

Vor exakt 30 Jahren gab es an den Aktienmärkten ein Erdbeben. Der Dow Jones brach am 19. Oktober 1987 innerhalb weniger Stunden um 23 Prozent ein. Auch heute sind die Vorzeichen rot, und einige Anleger werden am Vormittag bei 12.900 Punkten nervös gewesen sein. Doch mittlerweile hat sich die Lage … mehr