Manz
- Julia Breuing

Manz mit Lebenszeichen

Das Technologieunternehmen Manz hat eines der schwierigsten Jahre hinter sich. Doch jetzt ist die Wende eingeläutet…

Überlebt Manz? Solche bangen Fragen haben sich Aktionäre noch im Vorjahr gestellt. 2016 hat sich die Lage komplett gedreht: Durch den 20-Prozent-Einstieg des chinesischen Kraftwerk-Spezialisten Shanghai Electric ist die Bilanz saniert. Nun fassen auch Analysten wieder Vertrauen. Bankhaus Lampe hat das Kursziel von 40 auf 50 Euro angehoben. Manz sei eines der wenigen gelisteten Unternehmen, mit dem Investoren in das Batterie-Thema investieren könnten. Es sollten Erstaufträge eines asiatischen Kunden anstehen, so Lampe.

Zudem erwarten die Analysten bis Herbst einen ersten Solar-Auftrag sowie ein Pflichtangebot der Chinesen. So könne sich das Solar-Geschäft wieder zur stärksten Säule des Unternehmens entwickeln. Ebenfalls spannend: Die von adidas bekanntgegebene Speedfactory dürfte zu weiteren Aufträgen bei Manz führen.


Einstieg für Mutige

Treten die Prognosen der Analysten ein, wird Manz bis 2018 seinen Umsatz fast wieder verdoppeln und ein KGV von günstigen 11 erreichen. Für Zocker!

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