Take-Two Interactive Software
- Benedikt Kaufmann

Mal kurz verdoppeln: Take-Two seit Empfehlung mit Plus 100%

Gestern ging es für die Aktie von Take-Two steil nach oben. Knapp elf Prozent stieg das Papier des Spieleherstellers nach starken Quartalszahlen. Seit der Erstempfehlung im AKTIONÄR im Februar hat der Kurs sich damit verdoppelt.

Zwar sind die Bilanzen des zweiten Quartals von Take-Two nicht gerade berauschend – der Ausblick der Unternehmensführung für die kommenden zwei Jahre ist dafür umso besser. Die Erlöse stiegen im zweiten Geschäftsquartal nur um sechs Prozent auf 444 Millionen Dollar und unter dem Strich wurde sogar ein Verlust von 2,7 Millionen Dollar eingefahren.

Die Zahlen schreckten die Anleger jedoch nicht ab, aufgrund fehlender neuer Spiele-Veröffentlichung war mit einem schwachen Quartal gerechnet worden. Insgesamt übertrafen die Zahlen sogar die Erwartungen der Unternehmensführung, was dazu führte, dass die Prognose für das Gesamtjahr leicht angehoben wurde.

Erwartet werden für das Fiskaljahr 2018 ein Umsatz zwischen 1,74 und 1,84 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn soll in der Spanne von 63 bis 91 Millionen liegen. Im Hinblick auf das kommende Geschäftsjahr sagte Take-Two-Boss Strauss Zelnick: „Wir erwarten, dass das Geschäftsjahr 2019 aufgrund der Veröffentlichung von Red Dead Redemption 2 und einem weiteren heiß erwarteten Titel aus einem der 2K-Franchises rekordverdächtig sein wird.“

Top-Games sorgen für Kursgewinne

DER AKTIONÄR erwartet bei der Forstführung des Western-Spiels RDR2 rund 30 Millionen verkaufte Exemplare. Bei dem zweiten Titel dürfte es sich um eine Fortführung der Borderlands-Franchises handeln. Der zweite Teil der Serie verkaufte sich über 12 Millionen Mal. Ein weiteres Highlight: Laut der NPD Group ist GTA V von Rockstar (ein Entwicklerstudio von Take-Two) mit mehr als 85 Millionen verkauften Exemplaren das erfolgreichste Videospiel aller Zeiten.

Anleger von Take-Two müssen keine Angst vor der Zukunft haben. Die Aussichten des Spiele-Portfolios sind überragend. Selbst nach dem Plus von 100 Prozent ist hier noch Luft – Gewinne laufen lassen.

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