Leoni
- Jochen Kauper - Redakteur

Leoni-Zahlen schmecken den Anlegern nicht

Die News kommen an der Börse nicht gut an. Die Aktie des Autozulieferers Leoni ist am Dienstagvormittag unter die Marke von 50 Euro gerutscht. Schwer im Magen liegt den Börsianern die Nachricht, dass Vorstand Klaus Probst am 30. Juni 2015 von Bord gehen wird. Der 60-Jährige, der seit 2002 die Geschäfte von Leoni lenkt, scheidet auf eigenen Wunsch aus seinem Amt aus. Zudem soll die Dividende von 1,50 auf 1,00 Euro gesenkt werden. Dennoch: die Zeichen stehen bei Leoni auf Wachstum. Neben 4,1 Milliarden Euro Umsatz peilt der Konzern 2014 vor Zinsen und Steuern (Ebit) mindestens 200 Millionen Euro Gewinn an. Zum Vergleich: 2013 lag das EBIT bei 163 Millionen Euro. Für die nächsten Jahre erwartet der Autozulieferer vor allem aus Asien kräftige Impulse. Der Anteil am Gesamtumsatz aus der Region soll sich bis zum Jahr 2025 von 17 Prozent auf 35 Prozent mehr als verdoppeln.


Schwächeanfall nutzen
Die Leoni-Aktie geht am Dienstag in die Knie. Auch wenn Vorstand Klaus Probst 2015 von Bord gehen wird, langfristig bleibt Leoni einer der interessantesten Nebenwerte auf dem deutschen Kurszettel. Bis 2025 sollen Umsatz und Ergebnis des Automobilzulieferers nahezu verdoppelt werden. Schwache Tage wie heute bleiben Kauftage!

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