- Jochen Kauper - Redakteur

Leoni-Aktie ist viel zu billig

Nach wie vor machen Anleger um die Aktien der Autobauer sowie den Autozulieferern einen großen Bogen. Die Leoni-Aktie sollte dennoch auf die Watchlist gesetzt werden. Ein Börsenwert von 1,5 Milliarden Euro für einen Umsatz von knapp 5,1 Milliarden Euro sind einfach zu billig.

Leoni liefert Bordnetze für BMW, Daimler, VW und Co. Wenn man so will das Nervensystem eines jeden Fahrzeugs. Leoni ist deshalb für die Autobauer unverzichtbar. In den letzten Tagen hat die Aktie die Abwärtsbewegung gestoppt. Bei knapp über 40 Euro liegt eine starke Unterstützung aus den Jahren 2013, 2012 und 2011. Eine erste Position auf diesem Niveau ist vertretbar. Ein weiteres Kauflimit wird bei 38,50 Euro in den Markt gelegt. Das war das Tief der Aktie im Jahr 2014.


Aktie ist einen Blick wert
Für Anleger mit guten Nerven eignet sich die Leoni-Aktie als spekulative Depotbeimischung. Das Managment wird das Augenmerk künftig auf die Themen Elektromobilität und Digitalisierung legen. In einem freundlichen Gesamtmarkt könnte die Aktie bis zum nächsten Widerstand bei 46,60 Euro laufen. Wird dieser überwunden, besteht Potenzial bis 50,00 Euro. Hier verläuft auch die 38-Tage-Linie.

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