- Jochen Kauper - Redakteur

Leoni-Aktie ist einen Blick wert

Nachdem sich die Autoaktien in den letzten Tagen wieder etwas erholt haben, können Anleger einen Blick in die zweite Reihe riskieren. Auch die Papiere der Autozulieferer sollten einen Boden gefunden haben. Bei knapp über 40 Euro drehte das Papier von Leoni wieder nach oben. Auf diesem Niveau lag eine starke Unterstützung. Zuletzt setzte bei Leoni im September 2014 exakt auf diesem Niveau die Trendwende ein.

Unverzichtbar für die Autobauer
Leoni ist und bleibt für die Autobauer unverzichtbar. Die Firma liefert Bordnetze für BMW, Daimler, VW und Co. Das Nervensystem eines jeden Fahrzeugs. Auf fast drei Kilometer summieren sich die Kabel von Leoni in jedem Auto. Unter der Karosserie, im Fahrzeughimmel oder etwa im Motorraum. Erst dadurch wird es dem Fahrer auch möglich, sämtliche Funktionen im Auto zu steuern.

Außerdem spielen Leoni neue Trends wie zum Beispiel die Elektromobilität in die Karten. Während normale Autos mit einem 12-Volt-Bordnetz ausgestattet sind, zählt bei einem Hybridmodell zusätzlich noch ein Hochvoltbordnetz zur Ausstattung.

Warburg bleibt bullish
Warburg Research hat die Einstufung für Leoni erst vor wenigen Tagen nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Der Autozulieferer sei mit Blick auf das laufende Jahr in der Spur, so Analyst Marc-Rene Tonn. Das Gewinnmargen-Profil dürfte sich künftig verbessern.

 
Für Anleger mit guten Nerven eignet sich das Papier als spekulative Depotbeimischung. In einem freundlichen Gesamtmarkt könnte die Aktie bis zum nächsten Widerstand bei 46,60 Euro laufen. Wird dieser überwunden, besteht Potenzial bis 50,00 Euro. Hier verläuft auch die 38-Tage-Linie.

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