Deutsche Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Katar will mehr: Deutsche Bank bald in ausländischer Hand?

Das Königshaus von Katar ist neben der chinesischen HNA Group der größte Einzelaktionär bei der Deutschen Bank. Beide Anteilseigner kommen auf annähernd zehn Prozent. Katar könnte jedoch bald an den Chinesen vorbeiziehen: Laut Bloomberg hat das Königreich bei der Aufsichtsbehörde Bafin einen entsprechen Antrag gestellt.

Dort soll der Antrag bereits weit vor der Ankündigung der Kapitalerhöhung vom März des laufenden Jahres eingegangen sein. Glaubt man mit der Angelegenheit vertrauten Personen, sei bei der Bafin aber noch nichts entschieden. Auch sei Katar noch unsicher, ob der Anteil an der Deutschen Bank tatsächlich erhöht werde.

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres gab es Gerüchte, Katar wolle seine Beteiligung an der Bank auf bis zu 25 Prozent aufstocken. Würde der gemeinsame Anteil von Katar und der HNA Group auf mehr als 20 Prozent steigen, lägen so viele Stimmrechte in der Hand von nur zwei Aktionären wie schon seit mehreren Jahren nicht mehr bei dem Konzern.

Klarer Kauf

Bei der Deutschen Bank stehen die Zeichen wieder auf Wachstum. Vorstandsvorsitzender John Cryan muss jetzt zeigen, wie der Konzern Marktanteile zurückgewinnen will, nachdem die jüngste Kapitalerhöhung geglückt ist.

Charttechnisch liegt der nächste Widerstand bei 17,54 Euro. Eine Unterstützung befindet sich bei 16,73 Euro. Das KGV der Deutschen Bank liegt derzeit bei 17 und somit über dem Wert für die Peer-Group von 13. Allerdings soll die Bewertung schon im kommenden Jahr laut Konsens auf nur elf sinken. Zudem ist das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,5 attraktiv. DER AKTIONÄR sieht weiteres Kurspotenzial bis 25,00 Euro. Anleger sollten bei 14,00 Euro einen Stopp setzen.

 


 

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