Wal-Mart Stores
- Maximilian Völkl

Walmart: Kampf gegen Amazon

Der Terminkalender ist auch in der kommenden Woche prall gefüllt. Sowohl im deutschen Nebenwertebereich als auch bei den amerikanischen Blue Chips stehen spannende Hauptversammlungen an. Bei Walmart steht der Wandel vom klassischen Supermarktgeschäft zum Online-Handel im Mittelpunkt.

Auf dem richtigen Weg

Die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres zeigen, dass der Konzern auf einem guten Weg ist, der Attacke des E-Commerce-Riesen Amazon zu trotzen. Das Online-Geschäft legte um ein Drittel zu – auch insgesamt lief es mit einem Umsatzplus von 4,4 Prozent auf 123 Milliarden Dollar besser als erwartet. „Wir sind von dem Fortschritt in allen Geschäftssparten und dem Momentum ermutigt“, so der Walmart-Vorstandsvorsitzende Doug McMillan zuletzt.

Auf der Hauptversammlung muss er nun erläutern, wie Walmart der Konkurrenz auch künftig Paroli bieten will. Um gegen Amazon und Co zu bestehen, investiert der Konzern Milliarden in die Vision des digitalen Einzelhändlers. So hat Walmart erst vor wenigen Wochen 16 Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt, um 77 Prozent am indischen Online-Riesen Flipkart zu erwerben. Doch auch in den USA setzt der Konzern auf Expansion. Eine Online-Partnerschaft mit dem höherpreisigen Anbieter Lord & Taylor, der drei Milliarden Dollar schwere Zukauf von Jet.com, aber auch kleinere Anbieter wie Bonobos oder Moosejaw erweitern heute das Portfolio.

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