K+S
- Stefan Limmer - Redakteur

K+S-Aktie unter Druck: Was ist da los?

Die Papiere von K+S zählen am Donnerstag zu den größten Verlierern im DAX. Für Verunsicherung sorgen die neuesten Kalipreise. Auch eine positive Analystenstudie kann die Marktteilnehmer nicht beruhigen. Der Aufwärtstrend der Aktie ist aber weiterhin intakt.

Medienberichten zufolge hat sich der Kaliproduzent Belaruskali mit China auf einen Kali-Lieferpreis von 315 Dollar pro Tonne geeinigt – und damit die Erwartungen der Analysten deutlich verfehlt. Laut Analyst Markus Mayer von der Baader Bank ist dies ein schlechtes Zeichen, da China einer der wichtigsten Nachfrager nach Kali ist, was auch die Stimmung unter den K+S-Aktionären eintrübt.

Das Analysehaus Warburg Research hat indes das Kursziel von K+S um vier Euro auf 38 Euro angehoben und die „Buy“-Einstufung bestätigt. „Der Düngemittel- und Salzhersteller hat einen signifikanten Anstieg des operativen Gewinns für das aktuelle Geschäftsjahr in Aussicht gestellt“, so Oliver Schwarz in seiner jüngsten Studie. Zusätzlich gehe er nun von höheren Margen in Verbindung mit dem Legacy-Projekt in Kanada sowie von vorteilhafteren Währungseffekten aus. K+S-Vorstand Norbert Steiner kündigte in der vergangenen Woche bei der Vorlage der Jahreszahlen an, dass der operative Gewinn im laufenden Jahr deutlich über den 2014er Wer von 641 Millionen Euro liegen soll.

Intakter Aufwärtstrend

Die Zahlen haben gezeigt, dass sich das operative Geschäft von K+S erholt. Zudem lockt eine Dividendenrendite in Höhe von rund drei Prozent. Auch charttechnisch ist trotz des jüngsten Rücksetzers noch alles im grünen Bereich. Investierte Anleger bleiben dabei. Das Kursziel des AKTIONÄR lautet weiterhin 35 Euro.

(mit Material von dpa-AFX)

 

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das empfehlen die Analysten

Die über viele Monate hinweg gebeutelte Aktie von K+S konnte sich zuletzt wieder deutlich erholen. Das Chartbild der Anteile des Salz- und Düngemittelherstellers hat sich dadurch bereits stark verbessert. Doch wie sieht es aus fundamentaler Sicht aus? DER AKTIONÄR zeigt auf, was die Experten bei … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Aufatmen, aber keine Erlösung

Die Frage, wie viel Abwasser aus der Produktion der Düngemittel- und Salzhersteller K+S in die Werrra leiten kann, ist nun endlich – vorerst – entschieden worden: Das Unternehmen darf demnach bis zum 31. Dezember 2021 jährlich 1,5 Millionen Kubikmeter einleiten, beantragt hatte der MDAX-Konzern 2,0 … mehr