K+S
- Maximilian Völkl

K+S-Aktie: Kursziel rauf, aber…

Am Freitag zählt die K+S-Aktie im starken Marktumfeld zu den schwächsten Werten im DAX. Dennoch rückt das 52-Wochen-Hoch bei 33,46 Euro immer näher. Am Markt ist man sich derweil unsicher, wie die aktuelle Studie der Citigroup einzuschätzen ist. Auf der einen Seite wurde das Kursziel von 20 auf 26 Euro angehoben, auf der anderen Seite hat die US-Bank die Einstufung aber auf „Sell“ belassen.

Er habe nun die positiven Euro/US-Dollar-Wechselkurseffekte in sein Bewertungsmodell eingearbeitet, so Analyst Andrew Benson. Zudem wird nun auch das Einsparprogramm des Salz- und Düngemittelproduzenten berücksichtigt, das die Margen in diesem Jahr stützen sollte. Allerdings bleibe der Markt für Kalisalz unsicher und die Lage auf dem Agrarmarkt dürfte hart bleiben, so der Experte. Die Preise für Kaliumsulfat etwa dürften unter Druck kommen.

Die Lage bei K+S hat sich in den vergangenen Monaten tatsächlich deutlich verbessert. Charttechnisch steht die Aktie vor dem Ausbruch über das 52-Wochen-Hoch. Sollte der Sprung über diese Hürde gelingen, wäre der Weg bis in den Bereich um 36 Euro frei. Ein wichtiger Kurstreiber ist dabei weiterhin der starke US-Dollar. Der Konzern macht zwei Drittel der Umsätze außerhalb der Eurozone und zählt damit zu den stärksten Profiteuren der Euro-Krise im DAX.

In der Spur

Die leichte Konsolidierung zuletzt scheint überwunden. Mit dem Ausbruch über das Jahreshoch dürfte sich die Rallye fortsetzen. Mit den Währungseffekten und der Erholung des Kalimarktes dürften auch die Quartalszahlen im Mai wieder besser ausfallen. Kurse im Bereich von 40 Euro scheinen dann wieder möglich. Investierte Anleger bleiben dabei.

(Mit Material von dpa-AFX)

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