K+S
- Maximilian Völkl

K+S-Aktie: Hoffnungsträger Indien

Im schwachen Marktumfeld ist die Aktie von K+S zuletzt deutlich unter Druck geraten. Seit vergangenem Freitag hat der DAX-Titel fast zehn Prozent an Wert verloren. Hoffnung machen derzeit vor allem Nachrichten aus Indien. Die Aussicht auf anziehende Düngemittelpreise macht Mut, dass der Trend bald wieder nach oben zeigt.

Optimistisch zeigt sich die Privatbank Hauck & Aufhäuser. Analyst Nils-Peter Gehrmann hat die Einstufung für K+S auf „Buy“ mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Der Salz- und Düngerhersteller sei auf einem guten Weg hin zu einem starken Jahr 2015, so der Experte. Indien erhöhe weiterhin seinen Kaliverbrauch. Die derzeitige Bewertung reflektiere den erwarteten positiven Impuls für die Gewinnentwicklung jedoch noch nicht. Zudem biete die Aktie eine Dividendenrendite von vier Prozent.

In der vergangenen Woche hatten bereits Aussagen der Konkurrenz zur Entwicklung in Indien für gute Stimmung bei K+S gesorgt. So hat der russische Phosphatdüngerproduzent Phosagro erklärt, dass man mit steigenden Düngemittelpreisen rechne, da die Nachfrage in Indien weiter anziehe. Auch der Chef des US-Rivalen Mosaic, Jim Prokopanko, sprach zuletzt von einer höheren Nachfrage aus dem Subkontinent.

Dabeibleiben

Von höheren Preisen würde naturgemäß auch K+S profitieren. Auch die günstige Bewertung spricht für die Aktie. Langfristig stimmen die Aussichten, DER AKTIONÄR bleibt deshalb positiv gestimmt. Anleger bleiben an Bord, sollten aber dennoch den Stoppkurs von 27 Euro nicht aus den Augen verlieren.

(mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das empfehlen die Analysten

Die über viele Monate hinweg gebeutelte Aktie von K+S konnte sich zuletzt wieder deutlich erholen. Das Chartbild der Anteile des Salz- und Düngemittelherstellers hat sich dadurch bereits stark verbessert. Doch wie sieht es aus fundamentaler Sicht aus? DER AKTIONÄR zeigt auf, was die Experten bei … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Aufatmen, aber keine Erlösung

Die Frage, wie viel Abwasser aus der Produktion der Düngemittel- und Salzhersteller K+S in die Werrra leiten kann, ist nun endlich – vorerst – entschieden worden: Das Unternehmen darf demnach bis zum 31. Dezember 2021 jährlich 1,5 Millionen Kubikmeter einleiten, beantragt hatte der MDAX-Konzern 2,0 … mehr