K+S
- Thomas Bergmann - Redakteur

K+S-Aktie - Quartalszahlen geraten zur Nebensache

Beim Salz- und Düngemittelhersteller K+S dreht sich derzeit alles um die vermeintliche Übernahme durch Potash. Am Freitag bestätigte der DAX-Konzern noch einmal ein informelles Kaufangebot über 41 Euro je K+S-Aktie. Nebenbei wird das Unternehmen auch noch in der kommenden Woche (13. August) die Zahlen zum abgelaufenen Quartal berichten. Umsatz und Gewinn sollten sich signifikant verbessert haben.

Starkes Ergebniswachstum

Das Bankhaus Lampe erwartet bei K+S für das zweite Quartal einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21 Prozent auf 952 Millionen Euro. Damit liegt Analyst Marc Gabriel deutlich über den Konsensusschätzungen (902 Millionen Euro).  Beim bereinigten Nettogewinn rechnet der Experte mit einem Plus von 58,4 Prozent auf knapp 113 Millionen Euro, etwas mehr als die Analysten im Schnitt erwarten (111 Millionen Euro).

Die starke Abweichung vom Konsens erklärt Gabriel mit dem Salzbereich, wo die Preise und die Nachfrage deutlich besser ausgefallen sein sollen. Im Rahmen des Ausblicks für 2015 sollte K+S seiner Ansicht nach mindestens 800 Millionen Euro beim sogenannten EBIT I in Aussicht stellen. Er selbst rechne mit 827 Millionen Euro, der Konsens liege bei 837 Millionen Euro. Das Kursziel von Gabriel beträgt 46 Euro.

Klappt der Deal?

Die Gerüchteküche um K+S brodelt. Kommt ein Deal mit Potash überhaupt zustande, wenn ja, zu welchem Preis. Viele Fragen sind hier offen. In seiner aktuellen Ausgabe bezieht DER AKTIONÄR klar Stellung zur K+S-Aktie.

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| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

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