K+S
- Werner Sperber - Redakteur

K+S AG: Ab jetzt aufwärts; Börsenwelt Presseschau IV

Die Fachleute von Focus Money erinnern an den Kursanstieg der Aktie der K+S AG zwischen den Jahren 2004 und 2008. Damals legte die Notierung um 1.400 Prozent zu. Es folgten zunächst der Absturz aufgrund des ersten Höhepunkts der Schuldenkrise, gefolgt von einer Phase mit stabilen Kursen und daraufhin dem Auseinanderbrechen des Kali-Kartells von Russland und Weißrussland mit dem entsprechend absackenden Preis von Kalisalz und dem erneut sinkenden Aktienkurs von K+S. Seit dem vierten Quartal des vergangenen Jahres bessert sich die Geschäftslage des auf Kali und Salz spezialisierten Unternehmens jedoch und die zehnprozentige Kurskorrektur seit April 2015 sorgt für ein attraktives Einstiegs-Niveau. Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner möchte, wie im vergangenen Jahr, auch in diesem Jahr 120 Millionen Euro einsparen. Doch die verbesserten Aussichten für das Kerngeschäft machen die Aktie noch viel interessanter, denn der Preis für den Düngemittel-Rohstoff Kalisalz dürften sich in diesem Jahr weiter erholen. Die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres waren bereits stark. Nun rechnet Steiner zudem nicht mehr nur mit einem maßvollen Anstieg des Umsatzes sondern mit einem deutlichen Erlöszuwachs im Gesamtjahr von wohl mehr als zehn Prozent. Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen möchte Finanz-Vorstand Dr. Burkhard Lohr genauere Ziele angeben. Anleger sollten die mit einem KGV von 13 für das nächste Jahr bewertete Aktie mit einem Stoppkurs bei 25,80 Euro kaufen.

 

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