K+S
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: Wie gewonnen, so …

Die Aktie des Kali- und Salzproduzenten K+S steht heute unter Druck. Vor allem ein Analystenkommentar aus dem Haus Merrill Lynch lastet auf dem Papier. Doch aus charttechnischer Sicht ist noch nichts verloren. Nervenstarke Anleger halten ihre Tradingposition.

Merrill Lynch hat K+S für das erste Quartal als eine ihrer „besten Ideen“ für eine im Sektor unterdurchschnittliche Kursentwicklung für die Region Europa, Naher Osten sowie Afrika (EMEA) genannt. Die Einstufung laute weiterhin „Underperform“ mit einem Kursziel von 14 Euro, schrieb Analyst Andrew Stott in einer Studie vom Donnerstag. Der Kurs liege noch rund ein Drittel über seinem Ziel, und selbst diesem liege noch ein recht großzügiges Szenario zugrunde. Stott geht davon aus, dass das Kaliprojekt in Kanada nach Plan verläuft. Zudem dürfte der Kali- und Salzproduzent für drei Jahre keine Dividende ausschütten.

In der Tat: Zurzeit spricht aus fundamentaler Sicht wenig für die K+S-Aktie. Die Kalipreise erholen sich noch immer nicht nachhaltig und in Europa ist der Winter noch immer nicht in Sicht. Mit anderen Worten: Das Geschäft mit Auftausalz wird sich auch eher schleppend entwickeln. Dennoch gab es Ende vergangenen Jahres ein kleines Kaufsignal. Zwar büßt die Aktie heute zwei Prozent ein. Dennoch ist gerade aus charttechnischer Sicht noch nicht alles verloren. Trader halten daher an ihrer Position fest, sichern das Engagement aber mit einem Stopp bei 21,50 Euro ab. Gelingt es der Aktie, den Widerstand bei 23,70 Euro zu knacken, wäre der Weg nach oben frei.

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