K+S
- Werner Sperber - Redakteur

K+S: Nervenstarke greifen genau jetzt zu; Börsenwelt Presseschau III

Die Experten des Effecten-Spiegel erinnern an die Nervenstärke, die für ein Investment in die K+S AG in der Vergangenheit nötig gewesen ist. Wer über eine solche Nervenstärke verfügt, sollte jetzt bei dem auf Düngemittel und Salz spezialisierten Konzern einsteigen. Die jüngsten Nachrichten sind schließlich ermutigend: Nachdem ein zwischenzeitlich versiegter Zufluss von Salz-Lösung am Standort Bergmannssegen-Hugo nun wieder aktiv ist, möchte K+S in Kürze damit beginnen, den intakten Schacht dahin zu sanieren. Der milliardenschwere Ausbau des Kali-Projekts in Kanada kommt planmäßig voran. Ab Sommer 2016 soll dort ein Kaliwerk in Betrieb gehen. Aufgrund des frühen Wintereinbruchs an der nordamerikanischen Ostküste und des entsprechenden Streusalzbedarfs, hat der US-Wettbewerber Compass Minerals kürzlich Zahlen abgeliefert, die besser waren als vom Vorstand erwartet. Die Nachfrage nach Streusalz ist auch in Deutschland gestiegen. K+S machte bereits im dritten Quartal 2014 deutlich bessere Geschäfte als erwartet, weil es in Nordamerika gut lief und die Kalipreise sich deutlich erholt hatten. Der Vorstand erhöhte daraufhin die Ziele für das Gesamtjahr und möchte im März die Zahlen für 2014 vorlegen. Nachdem Kali immer noch vergleichsweise wenig kostet, spart K+S auch weiter, damit die Ausschüttungsquote von zehn Prozent für das Jahr 2013 schnell wieder auf das gewohnte Maß von 40 bis 50 Prozent des Gewinns erhöht werden kann. Das Kurspotenzial für die Aktie von K+S reicht bis 32 oder 33 Euro.

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