K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Jetzt verkaufen?

Wieder einmal haben die Experten der US-Investmentbank Goldman Sachs die Aktie von K+S näher unter die Lupe genommen. Wirklich schlau aus ihrer jüngsten Studie dürften Anleger aber kaum werden. Denn einerseits wird darin zum Verkauf geraten, andererseits liegt das Kursziel über dem aktuellen Kurs.

So errechnete Analyst Jaideep Pandya im Rahmen seiner jüngsten Branchenstudie für die Anteile des Kali- und Salzproduzenten nur noch einen fairen Wert 20 Euro (zuvor 25,00 Euro), was aber immer noch über dem heutigen Kurs liegt. Er betonte, die fundamentale Verfassung des Düngemittelmarktes sei grundsätzlich schwach. Kurzfristig gibt es seiner Ansicht nach nun auch Gegenwind durch eine schwache Nachfrage, was K+S wie auch beispielsweise Yara belasten dürfte.

Mutige setzen auf die Erholung
Die K+S-Aktie bleibt ein heißes Eisen und für konservative Anleger eher ungeeignet. Mutige Anleger können hingegen – ähnlich wie das Derivate-Musterdepot – auf eine Erholung des günstig bewerteten DAX-Titels setzen.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das empfehlen die Analysten

Die über viele Monate hinweg gebeutelte Aktie von K+S konnte sich zuletzt wieder deutlich erholen. Das Chartbild der Anteile des Salz- und Düngemittelherstellers hat sich dadurch bereits stark verbessert. Doch wie sieht es aus fundamentaler Sicht aus? DER AKTIONÄR zeigt auf, was die Experten bei … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Aufatmen, aber keine Erlösung

Die Frage, wie viel Abwasser aus der Produktion der Düngemittel- und Salzhersteller K+S in die Werrra leiten kann, ist nun endlich – vorerst – entschieden worden: Das Unternehmen darf demnach bis zum 31. Dezember 2021 jährlich 1,5 Millionen Kubikmeter einleiten, beantragt hatte der MDAX-Konzern 2,0 … mehr