K+S
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: Ist die Party vorbei?

Die Aktie des Kali- und Salzproduzenten K+S hat in den vergangenen Wochen und Monaten ein nicht für möglich gehaltenes Comeback gefeiert. Das Unternehmen ist besser in das Jahr gestartet als von vielen Analysten befürchtet. Und die Analysten haben ihre Einstufung fast durch die Bank angehoben. Aber es gibt auch mahnende Stimmen.

Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat K+S aus Bewertungsgründen von „Buy“ auf „Hold“ abgestuft, das Kursziel aber von 27 auf 28 Euro angehoben. Nach deutlich besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen habe er seine Gewinnschätzungen für den Salz- und Düngemittelhersteller angehoben, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie. Allerdings fehlten Kurstreiber für einen weiteren Anstieg der Aktie, die sich zuletzt gut entwickelt habe. Daher rate er zu Gewinnmitnahmen.

Ist die Party wirklich schon vorbei? Die Kalipreise, soviel scheint klar, haben ihre Talsohle durchschritten. Sicherlich ist noch nicht alles Gold, was glänzt. So wird der Durchschnittspreis heuer sicherlich noch unter dem des vergangenen Jahres liegen. Dies hängt vor allem mit dem noch relativ normalen Preisniveau im ersten Halbjahr 2013 zusammen. Dennoch: Die Lage bessert sich. Und im Nachhinein scheint auch die Taktik des Managements, das Legacy-Project in Kanada weiter voran zu treiben, richtig gewesen sein. Die Aktie bleibt einer der aussichtsreichsten Werte im DAX.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S vor der Wende

In den letzten Jahren hatte sich der langjährige K+S-Chef Norbert Steiner bezüglich Umweltfragen wenig kompromissbereit gezeigt. Sein Nachfolger Burkhard Lohr war hingegen von Beginn an wesentlich offener für einen Austausch mit den Umweltschützern, um den Kaliabbau in den deutschen Werken … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das klingt wirklich gut, aber ...

Der Kali- und Salzproduzent K+S hat heute seine neue Strategie „Shape 2030“ vorgestellt und dabei ehrgeizige Ergebnisziele ausgegeben: Demnach will das Management um den neuen Vorstandsvorsitzenden Burkhard Lohr den operativen Gewinn (EBITDA) bis 2030 auf bis zu drei Milliarden Euro steigern. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Mehr als nur Kali

Über viele Wochen hinweg ist darüber spekuliert worden, dass der neue Vorstandsvorsitzende von K+S, Burkhard Lohr, das Salzgeschäft abspalten und an die Börse bringen könnte. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wird ein derartiger Schritt von der Konzernführung nun allerdings … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das muss geliefert werden

Die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S konnte sich an den vergangenen Handelstagen wieder deutlich erholen. Um eine nachhaltige Trendwende zu vollziehen, müsste der MDAX-Konzern allerdings bei der Vorlage der Geschäftszahlen auch endlich wieder einmal positiv überraschen. DER AKTIONÄR … mehr