K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Die Kursziele steigen weiter

Quartalszahlen des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S waren in den vergangenen Jahren oftmals Ereignisse, die bei den Anteilseignern für wenig Freude sorgten. Gestern war das anders: Der MDAX-Konzern überzeugte mit seinen Zahlen und dem zuversichtlichen Ausblick auf das Gesamtjahr. Das gefällt auch den Analysten.

So haben gestern beispielsweise die Credit Suisse, NordLB und Independent Research ihre Kursziele für die K+S-Papiere angehoben. Mittlerweile rät die Mehrheit der Experten zum Kauf der Aktie. Dies war vor zwei Jahren noch ganz anders.

So lag laut den Bloomberg-Daten vor zwei Jahren die Zahl der Experten, die zum Verkauf riet (rote Balken in der Grafik), deutlich größer als die der positiv gestimmten Analysten. Nun empfehlen 14 Experten den Kauf (grüne Balken) der MDAX-Titel, lediglich zwei raten zum Ausstieg:

 

Game-Changer Bethune?
Der Hauptgrund für die positivere Einschätzung der meisten Analysten liegt natürlich vor allem an der positiven Entwicklung der neuen Mine in Kanada (Bethune). Lange Zeit war längst nicht klar, ob das teure Projekt auch wirklich Mehrwert für die Anteilseigner von K+S schaffen kann.

Nun belegen die Quartalszahlen regelmäßig, dass durch dieses Werk die Kaliproduktion des Konzerns steigt – und das bei deutlich niedrigeren Kosten als an den deutschen Standorten.

 

Mutige bleiben dabei

Auch DER AKTIONÄR war lange Zeit eher skeptisch gestimmt. Doch für das Jahr 2019 dürfte es kaum einem anderen HDAX-Unternehmen gelingen, den Gewinn so deutlich zu steigern wie K+S.

 

Für mutige Anleger bleiben die Papiere, die morgen übrigens ex-Dividende (0,25 Euro je Aktie) gehandelt werden, ein klarer Kauf. Der Stoppkurs sollte bei 14,10 Euro belassen werden.

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  • Karlheinz Büscher -
    Der Hedge-Fund Citadel versucht mit Leerverkäufen sich gegen den positiven Trend bei K&S zu stellen. Wer ist stärker? Die Anleger im deutschen Raum, die endlich ein Kurs-Feuerwerk sehen wollen, oder die amerikanischen Leerverkäufer? Hier geht es um eine Übernahme zu einem billigen Preis. Die schon bei K&S investiert sind, sollten eher zukaufen und profitieren von der positiven Entwicklung des Unternehmen, als sich billig abspeisen zu lassen. Vielleicht gibt es ja ein Germany first?

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