K+S AG
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: Das große Fragezeichen

Orientierungslos – so könnte man das nennen, was die Aktie des Kali- und Salzproduzenten K+S derzeit veranstaltet. Das Papier scheint sich mit der 19,00-Euro-Marke angefreundet zu haben. Nach unzähligen schwarzen Kerzen, könnte es im Candelstick-Chart heute eine weiße Kerze geben. Trader können auf eine kurzfristige Gegenbewegung spekulieren.

Die Charttechnik spiegelt derzeit auch das fundamentale Umfeld bei dem Wert wider. Niemand vermag so recht zu sagen, wohin die Reise geht. Zu viele Unbekannte sind im Spiel. Vor allem die Entwicklung des Kalipreises ist ein Rätsel. Zwar spricht einiges für eine Stabilisierung. So könnten sich beispielsweise tatsächlich Uralkali und Belaruskali wieder annähern und die Vertriebsallianz wieder auflaben lassen. Doch es gibt auch mahnende Stimmen, die auf die nach wie vor schwache Nachfrage verweisen, die für weiter fallende Kurse sprechen könnte.

Aus charttechnischer Sicht ist der Angriff auf das Zwischenhoch bei 23,70 Euro zunächst abgeblasen. Für die Bullen ist es jetzt wichtig, die Widerstandszone bei 18,50 Euro zu verteidigen. Mit der heutigen weißen Kerze keimt wieder etwas Hoffnung auf, dass das Kaufinteresse bei den Bullen nicht erloschen ist. Für Trader gibt sich jetzt die Chance auf eine kurzfristige Trendwende zu spekulieren. Der Stopp sollte knapp unterhalb der 18,50-Euro-Marke platziert werden.

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