K+S
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: „Stabile Kalipreise“ im Blick

Es kehrt allmählich wieder Normalität auf dem Kalimarkt ein. Dies unterstreichen auch die Aussagen des neuen Uralkali-Chefs im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Bei dem deutschen Mitbewerber wird man das, was er zu sagen hatte, gerne hören. Auch wenn die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Uralkali-Chef Dimitry Osipov hatte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg gesagt, er favorisiere stabile Kalipreise. Das werde von Investoren und Konkurrenten wie K+S mit Erleichterung aufgenommen, da die Entscheidung von Osipovs Vorgänger, eine Zusammenarbeit mit dem Konkurrenten Belaruskali zu beenden, einen Preissturz ausgelöst hatte. Ein Händler betonte in seiner ersten Einschätzung, dass das ursprüngliche Problem dennoch bleibe: Das Angebot in dem Markt wachse schneller als die Nachfrage. Zwar deuteten die Aussagen darauf hin, dass der Preiskrieg vorbei sei, das Marktproblem bleibe aber.

Die K+S-Aktie hat in den vergangenen Handelstagen konsolidiert. Allerdings bleibt DER AKTIONÄR bei seiner Einschätzung, dass das Papier noch Potenzial bis in den Bereich von 30,00 Euro hat. Die Kalipreise haben ihre Talsohle durchschritten. Und mit den Preisen steigt auch wieder die Marge von K+S. Das Papier bleibt einer der Favoriten für das zweite Halbjahr im DAX.

(mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Selbst der Schnee hilft kaum noch …

In den letzten Jahren war es stets dasselbe Bild: Fiel in Europa und Nordamerika Schnee, so zog auch die Aktie des Düngemittel- und Salzkonzerns K+S an. Schließlich bescheren die Schneefälle dem Kasselaner Konzern satte Einnahmen. Doch in diesem Jahr kann die gebeutelte Aktie selbst davon nicht … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Es ist aus

Es ist zweifellos ein sehr trauriger Tag für die Mitarbeiter von K+S im Bergwerk Sigmundshall in Wunstorf-Bokeloh: Das im MDAX notierte Unternehmen hat entschieden, die Produktion dort bis Ende kommenden Jahres zu beenden, weil der wirtschaftlich rentable Abbau dort immer schwieriger werde. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Durchbruch bei K+S

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat sich nach einem jahrelangen Streit mit dem Naturschutzverein BUND endlich geeinigt. Demnach plant der Konzern, weniger Salzabfälle in der Werra zu versenken. Der BUND zieht im Gegenzug die laufende Klage gegen die aktuelle Versenkerlaubnis für K+S zurück. mehr