K+S
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: „Stabile Kalipreise“ im Blick

Es kehrt allmählich wieder Normalität auf dem Kalimarkt ein. Dies unterstreichen auch die Aussagen des neuen Uralkali-Chefs im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Bei dem deutschen Mitbewerber wird man das, was er zu sagen hatte, gerne hören. Auch wenn die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Uralkali-Chef Dimitry Osipov hatte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg gesagt, er favorisiere stabile Kalipreise. Das werde von Investoren und Konkurrenten wie K+S mit Erleichterung aufgenommen, da die Entscheidung von Osipovs Vorgänger, eine Zusammenarbeit mit dem Konkurrenten Belaruskali zu beenden, einen Preissturz ausgelöst hatte. Ein Händler betonte in seiner ersten Einschätzung, dass das ursprüngliche Problem dennoch bleibe: Das Angebot in dem Markt wachse schneller als die Nachfrage. Zwar deuteten die Aussagen darauf hin, dass der Preiskrieg vorbei sei, das Marktproblem bleibe aber.

Die K+S-Aktie hat in den vergangenen Handelstagen konsolidiert. Allerdings bleibt DER AKTIONÄR bei seiner Einschätzung, dass das Papier noch Potenzial bis in den Bereich von 30,00 Euro hat. Die Kalipreise haben ihre Talsohle durchschritten. Und mit den Preisen steigt auch wieder die Marge von K+S. Das Papier bleibt einer der Favoriten für das zweite Halbjahr im DAX.

(mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S mit roten Zahlen – was nun?

K+S hat auch im dritten Quartal unter Produktionsproblemen und dem anhaltenden Preisdruck im Kali-Geschäft gelitten und rote Zahlen geschrieben. Von Juli bis September ging der Umsatz im Jahresvergleich um 22,9 Prozent auf 687,6 Millionen Euro zurück. Sowohl das Salz- als auch das Kaligeschäft … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Morgen wird es spannend

Morgen ist es soweit: K+S legt die Zahlen vor. Niedrigere Kali-Preise, Produktionsprobleme in Deutschland, Verzögerungen beim Start einer neuen Mine in Kanada und ein schwaches Salzgeschäft - die Liste der Belastungsfaktoren ist lang. Analysten rechnen für das dritte Quartal mit einem scharfen … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Ein düsterer Ausblick

Es lief zuletzt wieder rund für die zuvor monatelang gebeutelte Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S. Der MDAX-Titel konnte sich wieder deutlich von dem Ende September markierten Tief bei 15,89 Euro entfernen. Dadurch hatte sich das Chartbild auch wieder klar aufgehellt. Doch am Freitag … mehr