K+S AG
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: „Sehen nach wie vor Abwärtspotenzial“

Nachdem die K+S-Aktie am Mittwoch im Tief gerade einmal bei 18,08 Euro notierte, konnten sich die DAX-Titel im weiteren Wochenverlauf wieder deutlich erholen. Auch am Freitag ging es weiter nach oben, obwohl die Experten der WGZ Bank eine sehr negative Analystenstudie veröffentlichten.

Denn die Analysten bekräftigten ihr bisheriges Anlagevotum mit „Verkaufen“. Zudem wurde das Kursziel von 20,00 auf 18,00 Euro gesenkt. Die Experten erklärten, wegen der weiter eingetrübten Aussichten im Düngemittelmarkt und der Unsicherheit im Hinblick auf die Versenkthematik „sehen wir derzeit nach wie vor ein Abwärtspotenzial“. So mehrten sich auch bei den Konkurrenten die negativen Meldungen. Die Probleme von Konkurrenten wie Potash (niedrige Kalipreise, Absatzprobleme in den Schwellenländern) dürften sich nach Ansicht der WGZ Bank auch auf K+S auswirken. Die Analysten haben zudem die Gewinnschätzung für das laufende Jahr von 2,19 auf 2,02 Euro je Aktie gesenkt. Für das kommende Jahr wird in einer ersten Prognose ein Ergebnis von 2,31 Euro errechnet.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Der nächste Tiefschlag

Die in den vergangenen Monaten ohnehin schon arg gebeutelten Aktionäre des Dünger- und Salzherstellers K+S müssen eine weitere bittere Pille schlucken. Denn nachdem bis vor Kurzem der Vorstand des MDAX-Konzerns noch betont hatte, man werde im Sommer mit der Produktion in der Legacy-Mine beginnen, … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

K+S baut Geschäft in Asien aus - Jetzt kaufen?

Beim Düngemittelproduzenten K+S lief es in den vergangen Monaten alles andere als gut. Probleme mit dem Abwasser in einer wichtigen Produktionsanlage, eine schwache Nachfrage nach Salz- und Kalierzeugnissen und nicht zuletzt die heftigen Marktschwankungen durch das Referendum der Briten zu einem … mehr