K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: „Nur noch“ 35 statt 40 Euro

Nach dem Abbruch der Übernahmebemühungen durch den kanadischen Düngemittelriesen Potash sind die K+S-Papiere dramatisch abgestürzt. Zahlreiche Analysten haben nun auch ihre Kursziele für die DAX-Titel angepasst. Nun auch die Experten der NordLB. Diese sehen trotz der Kurszielsenkung um fünf Euro aber immer noch reichlich Luft nach oben.

So hat NordLB-Analyst Volker Sack den fairen Wert für die K+S-Anteile nach dem zurückgezogenen Potash-Kaufgebot von 40 auf 35 Euro gesenkt. Damit liegt sein Ziel aber immer noch satte 48 Prozent über dem gestrigen Schlusskurs. Dementsprechend hat er die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Absage habe ihn doch eher überrascht, auch wenn die Begründung nachvollziehbar sei. Der Düngemittelkonzern dürfte seine Geschäftsziele trotz des schwierigen Kalimarktes halten. Deshalb sei ein Abschlag auf das momentane Kursniveau übertrieben.

Aktie ist nun ein Schnäppchen
Auch DER AKTIONÄR sieht bei K+S reichlich Aufwärtspotenzial. Die K+S-Aktie ist auf dem aktuellen Kursniveau mit einem KGV von 9, einem KBV von 1,0 und einer Dividendenrendite von 5,0 Prozent ein absolutes Schnäppchen und nach dem überzogenen Kursrutsch nun reif für eine deutliche Gegenbewegung. Der Stoppkurs sollte bei 19,00 Euro platziert werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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