- Marco Bernegg - Praktikant

IOTA-Börse Bitfinex: Ein offizielles Statement

Auf Nachfrage des AKTIONÄR äußerte sich die Krypto-Börse Bitfinex jetzt zu den jüngsten Vorfällen. Wie gestern bereits berichtet, stand die Seite seit einigen Tagen unter DDoS-Attacken und war zwischenzeitlich nicht erreichbar. Nutzer klagten außerdem, ihre Bitcoins nicht mehr von der Bitfinex-Wallet transferieren zu können.

In einem offiziellen Statement gab ein Sprecher des Unternehmens leichte Entwarnung: „Seit letzter Woche gab es einen anhaltenden DDoS-Angriff. Während letzte Woche auf der Plattform kontinuierlich gehandelt wurde, um eine Notfallwartung effektiv durchführen zu können, haben wir gestern die Website für eine kurze Zeit offline genommen, um weitere Probleme für die Kunden zu mildern. Wir verbessern ständig unsere Systeme, um sowohl das immense Handelsvolumen als auch die anhaltenden DDoS-Angriffe in den Griff zu bekommen.“

Unsicherheit macht sich breit

Schon seit einigen Monaten gibt es in unregelmäßigen Abständen derartige Angriffe. In den letzten Wochen häuften sich die Meldungen auf der Twitter-Seite, dass die Plattform unter massiven DDoS-Attacken stehe. Zu allem Überfluss gab es vermehrt Beschwerden über Probleme bei Bitcoin-Auszahlungen. Nutzer warteten teils Tage, bis ihre Bitcoins aus dem Bitfinex-Wallet transferiert wurden - oft auch ohne Erfolg.

Vorsicht geboten

Das eher verhaltene Statement lässt viele Fragen offen. Nichtsdestotrotz ist die Seite wieder erreichbar und Transaktionen können wieder reibungslos durchgeführt werden. Wer über Bitfinex handelt bzw. handeln will, sollte sich der möglichen Risiken der Plattform bewusst sein. 

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