Infineon
- Michael Schröder - Redakteur

Infineon-Aktie: Wann wird der Deckel endlich gesprengt?

Der Infineon-Aktie ist der charttechnische Befreiungsschlag noch immer nicht gelungen. Dazu müsste die zähe Widerstandszone im Bereich zwischen 7,60 und 7,80 Euro nachhaltig überwunden werden. Verhaltene Unterstützung bekommt das Papier von Seiten der Analysten. DER AKTIONÄR bleibt weiter zuversichtlich.

Ende des letzten Jahres sah es noch so aus, als könnte der Kurs der Infineon-Aktie endlich den „charttechnischen Deckel“ sprengen und in Richtung der 8-Euro-Marke durchziehen. Doch das erhoffte Kaufsignal blieb aus. Die Aktie ist erneut an dem massiven Widerstand abgeprallt – und zurückgefallen.

Was bleibt, sind insgesamt positive Analystenstimmen und die Hoffnung auf einen neuen Anlauf. Die britische Investmentbank Barclays stuft Infineon weiter auf "Overweight" mit einem Kursziel von neun Euro ein. Die Commerzbank hat unterdessen die Einstufung nach vorläufigen Quartalszahlen des Elektronikkonzerns Samsung auf "Add" mit einem Kursziel von acht Euro belassen. Die Experten der Deutschen Bank haben in ihrer jüngsten Studie das Kursziel für Infineon von 7,00 auf 7,50 Euro erhöht. Das „Hold“-Rating für die Aktie des Chipherstellers bestätigten die Analysten dennoch.

DER AKTIONÄR hält an seiner positiven Einschätzung fest: Mit dem Sprung über die Widerstandszone würde ein massives Kaufsignal generiert. Das Kursziel lautet daher unverändert 9,00 Euro. Der Stopp sollte bei 6,50 Euro platziert werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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