Infineon
- Michael Schröder - Redakteur

Infineon-Aktie: Analyst warnt vor Risiken nach dem Brexit, der Konzern sieht keine Auswirkungen

Immer diese Analysten. Die Aktie von Infineon präsentiert sich heute schwächer als der Leitindex DAX. Kepler-Cheuvreux-Analyst Bernd Laux verweist auf gestiegene politische Risiken nach dem Brexit und hat sein Kursziel reduziert. Der Konzern selbst sieht durch den Brexit wenig Einfluss auf das operative Geschäft.

Kepler-Cheuvreux-Analyst Bernd Laux hat in einer Branchenstudie zu Halbleiterwerten sein Kursziel für Infineon von 12,50 auf 11,40 Euro gesenkt und rät weiter zum "Halten" der Papiere. Er verwies auf die gestiegenen politischen Risiken in Großbritannien und der Europäischen Union nach dem „Ja“ der Briten zum Brexit.

In der Firmenzentrale zeigt man sich dagegen entspannt in Sachen Brexit und möglichen Auswirkungen. „Für unser operatives Geschäft hätte ein Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union keinerlei Auswirkungen. Der Halbleitermarkt dieses Landes ist vergleichsweise klein und Lieferbeziehungen werden schon heute überwiegend in Pfund abgewickelt“, so Pressesprecher Bernd Hops vor dem Volksentscheid.

Zuletzt äußerte sich eine Reihe von Analysten positiv zur operativen Entwicklung. Dabei wurde vor allem der wichtigste Wachstumstreiber, die nach wie vor starke Nachfrage der Autobauer, in den Fokus gestellt. Halbleiter werden inzwischen überall in der Autobranche benötigt, egal ob im Bereich alternative Antriebe, autonomes Fahren oder Digitalisierung. DER AKTIONÄR hält daher vorerst an seiner Trading-Position im Real-Depot fest.

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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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