Infineon
- Maximilian Völkl

Infineon: Gewinnsprung reicht nicht – was jetzt?

Der Chiphersteller Infineon hat seine Zahlen zum zweiten Quartal präsentiert. Vor allem dank der starken Entwicklung im Geschäft mit der Automobilsparte hat der Konzern sein Ergebnis erneut deutlich gesteigert. Die Aktie verliert dennoch an Boden. Nach der starken Kursentwicklung reichen die Zahlen nicht für neue Impulse aus.

Infineon konnte den Umsatz im Vergleich zum Vorquartal um 7,4 Prozent auf 1,77 Milliarden Euro steigern. Das operative Ergebnis kletterte sogar um 20 Prozent auf 296 Millionen Euro. Damit hat der Konzern eine Marge von 16,8 Prozent erreicht. Insgesamt lag das Zahlenwerk zwar im Rahmen der Erwartungen. Wegen der deutlichen Kursgewinne zuletzt hatten Anleger allerdings noch mehr vorausgesetzt, um die Aktie weiter anzutreiben.

Mit den Zahlen ist Infineon allerdings auf einem guten Weg, die Ende März angehobene Prognose zu erfüllen. „Die erfreuliche Marktentwicklung, die wir im ersten Quartal des Geschäftsjahres gesehen haben, hat sich im zweiten Quartal fortgesetzt. Die Auftragslage stimmt uns optimistisch und wir haben die Jahresprognose angehoben“, so der Vorstandsvorsitzende Reinhard Ploss. „Neben dem nach wie vor sehr starken Automobilgeschäft kommt nun auch die Nachfrage nach unseren Lösungen für Industrieanwendungen, Stromversorgungen und Haushaltsgeräte richtig in Schwung.“

Dabeibleiben

Am Donnerstag verliert die Infineon-Aktie im frühen Handel etwas an Boden. Anleger sollten sich dadurch nicht verunsichern lassen. Der Konzern befindet sich weiter voll im Wachstumsmodus. Vor allem das Autogeschäft dürfte auch in Zukunft viel Freude bereiten. Die Aktie sollte bald wieder zulegen. Anleger bleiben an Bord.

 


 

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