Infineon
- Michael Schröder - Redakteur

Infineon: Es fehlt nicht mehr viel, dann ...

Das erhoffte Kaufsignal bei Infineon Technologies lässt weiter auf sich warten. Die Konsolidierung der DAX-Aktie knapp unter der 20-Euro-Marke dauert damit länger als gedacht. Doch das Szenario steht: Gelingt der Sprung über diese Hürde, winken bei der Aktie des heimischen Chipherstellers schnelle zwölf Prozent Kursgewinn.

Mit plus 13 Prozent hat sich die Infineon-Aktie im laufenden Jahr zwar besser entwickelt als der DAX mit 7,8 Prozent. Mit den Top-Performern Fresenius Medical Care (+25 Prozent) und Heidelbergcement (+22 Prozent) kann der Technologiekonzern jedoch nicht mithalten, die vor allem nach der Veröffentlichung ihrer Zahlen in dieser Woche kräftig Boden gut gemacht haben.

Die bereits Anfang Februar präsentierten Zahlen von Infineon Technologies sind im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Der Ausblick auf das laufende Jahr trägt wie erwartet der konjunkturellen Unsicherheit Rechnung. Trotz kurzfristiger Unsicherheiten sollte der Chip-Riese auch in den kommenden Quartalen auf Wachstumskurs bleiben und mit seinen robusten Margen dann Markt dabei sogar hinter sich lassen. 

 Umsatz
in Mrd. €
EBIT
in Mio. €
Gewinn je Aktie
in €
2018 7,60 1,47 0,95
2019e 8,24 1,38 0,96
2020e
8,96 1,54 1,05

Doch die Infineon-Aktie könnte schon bald eine Aufholjagd starten: Seit dem 25. Januar befindet sich die Aktie im Konsolidierungsmodus. Dabei hat sich bei 20,00 Euro ein horizontaler Widerstand herauskristallisiert. Unterstützung gibt es durch den seit Jahresanfang gültigen Aufwärtstrend, den die Aktie aktuell testet.

Erweist sich der noch junge Trend als stabil und kann die Aktie im Anschluss ihren Deckel wegsprengen, ist mit einer Beschleunigung der Aufwärtsbewegung zu rechnen. Das nächste Ziel wartet bei 22,00 Euro. Trading-orientierte Anleger setzen auf das Kaufsignal und steigen ein. Ein bewusst enger Stopp bei 19,00 Euro (also knapp unter dem Aufwärtstrend) sichert die Trading-Position ab. DER AKTIONÄR spekuliert im Hebel-Depot bereits seit Januar auf steigende Kurse und liegt mit dem Turbo-Long knapp 13 Prozent im Plus.

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