Infineon
- Maximilian Völkl

Infineon: Das bedeuten die Zahlen

Nach den Zahlen zum zweiten Quartal kam es bei Infineon zu ersten Gewinnmitnahmen. Anleger hatten nach dem deutlichen Kursanstieg und der angehobenen Prognose mehr erwartet als der Chiphersteller geliefert hat. Ein Grund zur Sorge besteht aber nicht. Der DAX-Konzern ist weiter voll auf Kurs.

Bei den Analysten fiel die Einschätzung der Zahlen zwiegespalten aus. Laut LBBW hat Infineon die Erwartungen verfehlt. So habe das Segment Chip Card & Security trotz einer guten Nachfrage nach Sicherheitslösungen enttäuscht. Auch die operative Rendite konnte demnach nicht überzeugen. Positiv dagegen: Dank der guten Nachfrage nach Elektro- und Hybridfahrzeugen sowie Fahrassistenz-Systemen habe das Geschäft mit der Autobranche die Schätzungen erneut übertroffen.

Positive Reaktionen

Die Zahlen wurden von den Experten allerdings nicht nur negativ beurteilt. Harald Schnitzer von der DZ Bank betonte, dass Infineon ein starkes zweites Geschäftsquartal hinter sich habe und schneller wachse als die Branche. Wegen der Marktanteilsgewinne im Automotive-Segment, des langfristigen Auftragspolsters und der steigenden Industrienachfrage hat er sein Kursziel von 18,50 auf 21,50 Euro erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt.

Auch Commerzbank-Analyst Thomas Becker bleibt bullish und sieht den fairen Wert sogar erst bei 22 Euro. Das zweite Quartal sei okay gewesen. Der Ausblick auf die laufenden drei Monate stütze zudem die Jahresziele.

Aussichten bleiben gut

Der leichte Rücksetzer sollte nicht überbewertet werden. Infineon blickt weiter einer strahlenden Zukunft entgegen. Vor allem im Autogeschäft dürfte das Geschäft noch viel Potenzial besitzen. Die Aktie sollte davon profitieren. Anleger lassen die Gewinne laufen.

 


 

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Seiten: 244
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