IBM
- Marco Bernegg

IBM: Blockchain für den Umweltschutz - Kryptowährung Stellar profitiert

Big Blue setzt auf Blockchain. Mit einem Anteil von 32 Prozent der globalen Investitionen in die Blockchain-Technologie ist IBM sogar das Unternehmen, welches als absoluter Marktführer gilt. Nun verkündete das Management am Dienstag eine neue Partnerschaft mit Veridium Labs. 

Das Startup vereint Technologie und Umweltschutz. Mithilfe einer umweltbezogenen Kryptowährung will man den Handel mit Emissionsgutschriften erleichtern und somit zur Reduzierung der Treibhausgas-Belastung beitragen.

"Wenn man sich im Moment den Markt für Emissionsgutschriften ansieht - insbesondere den freiwilligen Markt für Emissionsgutschriften - werden sie durch bilaterale Vereinbarungen gehandelt, was bedeutet, dass es eine Menge Reibung gibt", sagte Jared Klee, Direktor der Digital Asset Registry bei IBM gegenüber CNBC.

Veridium wird die Technologie von IBM für die Ausgabe und Verwaltung der sogenannten Carbon Credit Token nutzen. IBM arbeitet wiederum mit dem Blockchain-Netzwerk von Stellar (nach Marktkapitalisierung Platz 8 der Kryptowährungen), was durch die Kooperation ebenfalls profitieren könnte. 

Konservativ gut

IBM ist nicht nur in diesem Megatrend hervorragend aufgestellt. Auch in Gebieten wie Künstlicher Intelligenz und Quantum Computing mischt der amerikanische Tech-Riese ganz vorne mit. Konservativ orientierte Anleger setzen langfristig auf den Erfolg des Unternehmens, da es mit einem KGV von 10 günstig bewertet ist und mit über vier Prozent eine attraktive Dividendenrendite bietet.

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