DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

Hilfloser DAX - Trump-Leute spielen mit den Märkten

Aus Angst vor einem weltweiten Handelskrieg und vor dem Hintergrund eines schwachen Ifo-Index hat der DAX am Vortag 300 Punkte verloren und damit den zweitgrößten Tagesverlust in diesem Jahr verzeichnet. Heute kann er sich immerhin etwas erholen, nachdem Trump-Berater Peter Navarro gestern Abend versuchte, die Anleger zu beruhigen. Trotzdem ist die Situation mehr als heikel.

Laut Navarro gibt es keine Pläne, Einschränkungen für Investitionen in den USA einzuführen. Diese Meldung reichte aus, damit der Dow Jones sich von seinen Tiefs lösen konnte. Allerdings sorgt die Uneinigkeit in der Trump-Administration nicht unbedingt für Vertrauen bei den Anlegern.
 
Gap bei 12.000
 
Nach der 200-Tage-Linie hat der DAX nun auch die wichtige Unterstützung bei 12.600 Punkten nachhaltig unterschritten. Selbst der Rettungsanker bei 12.450 Zählern, dem Hoch aus dem Monat März, hat nicht geholfen. Trotz der heutigen Erholungstendenz scheint eine Fortsetzung der Korrektur in Richtung 12.000 Punkte wahrscheinlich. Diese Marke ist nicht nur aus psychologischer Sicht wichtig, sondern es ist auch noch eine Kurslücke dort offen.

DER AKTIONÄR hat am Vortag die empfohlene Long-Position im Schein mit der WKN DGQ2TW geschlossen. Vor einem Neueinstieg wird noch etwas abgewartet, aber die Tendenz am deutschen Aktienmarkt zeigt zurzeit ganz klar nach unten.

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