HeidelbergCement
- Maximilian Völkl

HeidelbergCement: Es wäre schön gewesen

In der vergangenen Woche ist der Aktie von HeidelbergCement nach mehreren vergeblichen Anläufen der Sprung über den massiven Widerstand bei 60 Euro gelungen. Eigentlich ein Mega-Kaufsignal. Doch die Krim spielt nicht mit. Durch die Ukraine-Krise ist der Kurs inzwischen wieder unter die wichtige Marke zurückgefallen.

Nach dem Überwinden des Widerstands war der DAX-Titel schnell auf ein neues Mehrjahreshoch bei knapp 64 Euro geklettert. Fällt der Kurs nun jedoch nachhaltig unter die 60 Euro-Marke, droht im weiterhin schwachen Marktumfeld ein rascher Abverkauf in Richtung der unteren Begrenzung der Trading-Range bei 55 Euro.

Bester Wert im Sektor

Fundamental steht der Zementanbieter ebenfalls weiterhin gut dar. Obwohl die Ergebnisprognosen des Konzerns zu optimistisch erscheinen, hebt Analyst Robert Muir von der Berenberg-Bank das Kursziel für die Aktie von 63 auf 67 Euro an. Gleichzeitig stuft er den Titel jedoch von „Buy“ auf „Hold“ ab. HeidelbergCement bleibt für den Experten zwar der beste Wert in der Branche, das Aufwärtspotenzial sei aber inzwischen begrenzt.

Abwarten

Das Kaufsignal hat sich bei der Aktie nicht als nachhaltig erwiesen. Durch den Rückfall unter die 60-Euro-Marke ist das Momentum verloren gegangen. Im Zuge der Krim-Krise drohen kurzfristig weitere Verluste.

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