Deutsche Bank
- Werner Sperber - Redakteur

Heibel: Die Deutsche Bank wird in einigen Jahren viel mehr kosten

Der Heibel-Ticker erklärt, die Deutsche Bank hat sich auf das Investment-Banking spezialisiert. Das kann sehr lukrativ sein. Allerdings braucht man dafür sehr viel Geld von Sparern. Die Deutsche Bank selbst hat wenig Kapital und immer noch viele Risiko-Positionen in der Bilanz. Das Institut bewegt international trotzdem viel Geld – ohne selbst eine genügende Kapitaldecke zu haben.

Die US-Tochterfirmen sind zum zweiten Mal durch den von der US-Notenbank fed organisierten Stresstest gefallen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) bezeichnet die Deutsche Bank als die riskanteste weltweit bedeutende Bank.

Die Deutsche Bank ist für eine der reichsten Nationen der Erde, nämlich Deutschland, extrem wichtig. Die Vernetzung in der Geschäftswelt ist sehr eng und die Bank ist wohl „zu groß zum Scheitern“. Der Heibel-Ticker schreibt: Deswegen dürfte die Aktie in ein paar Jahren deutlich mehr wert sein als heute. Doch wer sie kauft, der wird einen sehr langen Atem und gute Nerven brauchen. Denn nach dem Brexit steht die Entflechtung mit Kleinbritannien an, also Großbritannien ohne Schottland und Nord-Irland. In Italien werden eine Reihe von Banken bereits mit EU-Geld in Milliardenhöhe gestützt; Schockwellen einer Pleite in Italien würden auch die Deutsche Bank treffen.

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