- Werner Sperber - Redakteur

Gold: Jetzt ist alles anders

Die Spezialisten des Anlegerbrief verweisen auf die mögliche und inzwischen wahrscheinlichere Zinserhöhung, die Zinserhöhungen im restlichen Jahr, in den USA. Solche Zinserhöhungen belasten üblicherweise den Goldpreis in Dollar, denn höhere Zinsen stärken im Normalfall den Dollar. Gold wirft zudem keine Zinsen ab und verliert damit im Vergleich zu der Anlageklasse Zinsen. Trotzdem stieg der Goldpreis im Mai auf ein Jahreshoch; er zeigt sich vergleichsweise unbeeindruckt von der steigenden Wahrscheinlichkeit von US-Zinserhöhungen. Das ist ein gutes Signal für Gold. Diese jüngste Stärke von Gold signalisiert ein Umdenken der Investoren. Angesichts der Geldflut, die in vielen Ländern und Regionen (insbesondere in Japan und Europa) immer noch vorangetrieben wird, angesichts von Negativzinsen und angesichts eines Kampfes von Politikern gegen das Bargeld wird Gold von immer mehr Akteuren als unverzichtbarer Portfolio-Bestandteil gesehen. Der Aufwärtstrend lädt zum Kauf in Konsolidierungsphasen ein.

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