Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Ein erstes Lebenszeichen

Der März hat seinem Ruf als schlechter Monat für Edelmetalle wieder einmal alle Ehre gemacht. Der Goldpreis ist deutlich unter Druck geraten. Doch pünktlich zum Auftakt des Aprils sendet die Notierung ein erstes Lebenszeichen. Unter saisonellen Gesichtspunkten wäre jetzt eine Aufwärtsbewegung bis in den Mai möglich.

Die ersten beiden Wochen im März sah es noch so aus, als ob dieses Mal alles anders sein wird: Der Goldpreis setzte seine seit Dezember andauernde Aufwärtsbewegung fort. Doch es war vor allem die Krim-Krise, die das Kapital in den sicheren Hafen Gold trieb. Und als diese allmählich aus dem Bewusstsein der Finanzmärkte wieder verschwand, verlor auch Gold wieder an Attraktivität und der Goldpreis geriet deutlich unter Druck.

Arbeitsmarkt hilft kurzzeitig

Die 200-Tage-Linie bot keinen Halt. Erst bei der wichtigen Unterstützungszone zwischen 1.260 und 1.280 Dollar endete die Abwärtsbewegung – zumindest vorerst. Am Freitag halfen dann die US-Arbeitsmarktdaten dem Goldpreis leicht auf die Sprünge. Die US-Wirtschaft hat im März etwas weniger Stellen geschaffen als erwartet. Im März kamen 192.000 neue Stellen hinzu – Analysten hatten im Schnitt mit 200.000 neuen Stellen gerechnet.

Aus saisoneller Sicht ergibt sich ein Muster: Ende März/Anfang April markiert der Goldpreis normalerweise sein Tief. Anschließend kommt es bis Mitte Mai zu einer Aufwärtsbewegung. Anschließend korrigiert der Goldpreis dann erneut, ehe ab dem Sommer die eigentlich starken Monate beginnen. Freilich, dabei handelt es sich um Durchschnittswerte. Die meisten werden sich an den April im vergangenen Jahr erinnern. Damals war von Erholung nichts zu sehen. Vielmehr kam es zum Mini-Crash, bei dem die wichtige Unterstützung bei 1.500 bis 1.550 Dollar durchbrochen worden ist.

Noch ist es sicherlich zu früh, von einer Rückkehr der Bullen zu sprechen. Doch gelingt es, die psychologische wichtige Marke von 1.300 Dollar nachhaltig nach oben zu durchbrechen, spricht dies eindeutig für das oben beschrieben Szenario. Dann wäre ein Angriff auf das Jahreshoch im Bereich des Möglichen.

Mit ausgewählten Minenaktien können Anleger von einer solchen Aufwärtsbewegung überproportional profitieren. In der neusten Ausgabe des Rohstoffreports "100 Prozent mit Gold, Silber & Co" verrät der Aktionär, auf welche Aktien Anleger jetzt setzen sollten. Die Ausgabe können Sie gleich hier abrufen.

Sehen zum Thema Gold auch dieses Video der Kollegen des Deutschen Anlegerfernsehens DAF.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Ein Blick in die ferne Zukunft

Gold ist weiter gefangen in einer engen Spanne zwischen 1.190 Dollar auf der Unter- und 1.220 Dollar auf der Oberseite. Diese Bewegung geht mittlerweile in die vierte Woche. Zeit genug also, um einmal die Perspektive zu wechseln. In der heutigen Ausgabe spricht Markus Bußler über die Erwartungen an … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: 1.200 Dollar – und nichts geht mehr?

Der Goldpreis pendelt weiter lustlos und richtungslos um die Marke von 1.200 Dollar. Auf der Oberseite stellt nach wie vor die Marke von 1.220 Dollar einen wichtigen Widerstand dar, nach unten richten sich die Augen auf die Unterstützung bei 1.190 Dollar. Mittlerweile sind es bereits drei Wochen, … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler. Dieses Bild geht um die Welt

Der Goldpreis arbeitet an einem Boden. Und das ist jede Menge harte Arbeit. Der gestrige Tag versetzte den Bullen erneut einen Dämpfer. Sah es doch zunächst danach aus, als ob Gold Richtung 1.220 Dollar laufen kann, beendet einmal mehr Donald Trump mit seinen Aussagen zu China den Aufwärtstrend. mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: Die Bären starten die nächste Attacke

Sah es bis zur Mittagszeit so aus, als ob Bullen und Bären beim Goldpreis eine Art Waffenstillstand im Bereich von 1.200 Dollar geschlossen hätten, so kam mit Eröffnung der Comex erneut Verkaufsdruck auf. Der etwas stärkere Dollar und die übergeordnet bearishe Marktstimmung drücken auf den … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Silber bald geschenkt?

Der Goldpreis ist kein Augenschmaus. Am Dienstag gab es eine erneute Shortattacke, die Gold bis in den Bereich rund um 1.190 Dollar gedrückt hat. Dort konnten aber die Bullen zumindest einen kleinen Punktgewinn erzielen, indem sie diese Marke verteidigt haben. Noch schlimmer sieht der Silberchart … mehr