Gold
- DER AKTIONÄR

Gold: Die größte Blase?

Der Konflikt im Irak hat den Goldpreis nur kurzfristig beflügeln können. Mittlerweile ist das Edelmetall wieder in seine Lethargie zurückgefallen. Neue Impulse fehlen. Doch nach Ansicht von Markus Bußler, Redakteur beim Anlegermagazin Der Aktionär, entwickelt sich beim Goldpreis derzeit eine riesige Blase – und zwar auf der Shortseite.

Im Interview beim Deutschen Anlegerfernsehen DAF spricht er davon, dass der Goldpreis derzeit künstlich gedrückt werde. Es werde Gold verkauft, das schlicht und ergreifend physisch nicht vorhanden ist. Vor allem an der Comex sei das Papiergold kaum noch durch physisches Gold hinterlegt. Und genau hier entstehe eine Blase. Dabei könnte es durchaus sein, dass physisches Gold zumindest im Westen tatsächlich knapp wird.

Weniger Gold auf dem Weltmarkt?
Dazu passe auch, dass China weniger Gold importiert hat. Dies könne durchaus ein Zeichen dafür sein, dass auf dem Weltmarkt derzeit weniger Gold vorhanden ist. Die Minenproduktion betrage nur rund 2.700 Tonnen jährlich – und dieses Gold sei im vergangenen Jahr nahezu komplett von China und Indien aufgekauft worden. Im vergangenen Jahr sorgten die Abflüsse von 800 Tonnen aus den ETFs noch für zusätzliches Gold auf dem Weltmarkt. Doch die Abflüsse seien mittlerweile gestoppt. Und dieses zusätzliche Gold fehle jetzt.

Positiv äußert sich Bußler auch zu Barrick Gold. Die Meldung, dass es Kooperationsgespräche zwischen Barrick und China National Gold gebe, sei durchaus spannend. Damit könnte Barrick sich den Zugang zum weltgrößten Goldmarkt – China – öffnen. Und das sei für die Zukunft wichtig. Das gesamte Interview können Sie gleich hier ansehen.

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