Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Besser als gedacht

Vielgescholten – doch eigentlich sieht Gold gar nicht so schlecht aus. Die gleitenden Durchschnitte bilden gerade ein Golden Cross. Sprich, die 50-Tage-Linie durchstößt die 200-Tage-Linie von unten nach oben. Das ist strenggenommen ein starkes Kaufsignal. Und auch die COT-Daten haben sich deutlich gebessert.

Die großen Spekulanten mussten in den vergangenen Wochen ihre Nettolongposition deutlich zurückfahren, während die Commercials den Kursrückgang seit März zum Anlass genommen haben, die Nettoshortposition zu reduzieren. Die Schere schließt sich damit wieder einmal. Und das ist ein gutes Zeichen für den Goldpreis. Sicherlich: Noch sind wir nicht über den Berg. Vor allem die Minenaktien schwächeln noch. Und das ist normalerweise ein Warnsignal. Doch diese Schwäche der Minenaktien dürfte viel mit der GDXJ-Umstellung zu tun haben. Daher sollte man es diesmal wohl nicht überbewerten.

Übrigens: Beim Silberpreis wurden die Longspekulanten in den vergangenen Wochen regelrecht gegrillt. Die Longposition der Spekulanten brach um über 50 Prozent ein. Und auch das sollte den Weg nach oben ebnen. Aus antiyzklischer Sicht sind hohe Longpositionen der großen Spekulanten in aller Regel ein Warnsignal. Alles in allem: Bei den Edelmetallen sieht es besser aus als von der breiten Masse angenommen. Aber das verwundert nicht: Der Mainstream stürzt sich aktuell auf die Rekordstände bei DAX und Dow. Für die Edelmetalle ist das eine gute Chance, sich heimlich weiter zu stabilisieren.

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