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- Maximilian Völkl

General Electric: Ein spektakuläres Comeback

Im ohnehin schwachen Marktumfeld hat sich die Aktie von General Electric in den vergangenen Wochen und Monaten besonders enttäuschend präsentiert. Vor allem die Probleme in der kriselnden Kraftwerksparte machen dem Konzern zu schaffen. Ein alter Bekannter soll nun Abhilfe schaffen.

Der GE-Veteran John Rice soll Chairman der Kraftwerksparte werden. Er hat bereits über vier Jahrzehnte bei GE verbracht und war zuletzt Vice Chairman unter dem langjährigen Konzernchef Jeffrey Immelt. Nach dessen Abgang hatte auch Rice den Industriekonzern verlassen. Zwischen 2000 und 2005 hatte Rice zudem GE Energy, zu der das Stromgeschäft gehörte, geleitet.

Die Power-Sparte leidet weltweit unter dem Rückgang beim Verkauf von Turbinen für große Gas- und Kohlekraftwerke. GE will den Bereich künftig in zwei Einheiten aufteilen: GE Gas Power und GE Power Portfolio. „Eine meiner Hauptprioritäten ist es, unsere Geschäfte so zu positionieren, dass sie Gewinne einfahren, angefangen mit GE Power“, so CEO Larry Culp in einem Statement.

Short bleiben

Die Risiken bei GE bleiben hoch. Bereits die Entwicklung nach dem Amtsantritt des neuen CEO Culp hat gezeigt, dass ein personeller Wechsel allein die Probleme des Industrieriesen nicht beheben kann. Anleger sollten die Gewinne im Short mit der WKN MF4CNU aus Ausgabe 42/18 weiter laufen lassen. Der Schein liegt 82 Prozent im Plus und sollte bei 10,00 Euro abgesichert werden.

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