Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: Jetzt nur keine Panik

In einem ohnehin eher trüben Marktumfeld geht es mit den Anteilscheinen des weltgrößten Erdgasproduzenten Gazprom steil bergab. Bereits nach kurzer Zeit verbilligten sich die Papiere um mehr als vier Prozent. Allerdings besteht für die Aktionäre des russischen Energieriesen kein Grund zur Panik.

Denn die Gazprom-ADRs werden heute mit dem Dividendenabschlag in Höhe von knapp 0,24 Dollar (etwa 0,22 Euro) gehandelt. Ohne diesen Abschlag würden die Gazprom-Titel sogar leicht im Plus notieren. Anlegern dürfte die Dividende im Laufe des kommenden Monats auf ihrem Konto gutgeschrieben werden, genaue Daten diesbezüglich sind aktuell leider noch nicht bekannt.

Zweistellige Renditen 2017?
Während sich angesichts der diesjährigen Ausschüttung die Dividendenrendite auf etwas mehr als fünf Prozent beläuft, sind für das kommende Jahr noch weitaus mehr drin. Denn die russische Regierung will, dass die halbstaatlichen Konzerne in Zukunft 50 Prozent der Jahresgewinne als Dividende auszahlen sollen. Gemessen an dem für das laufende Jahr erwarteten Gewinn von 0,97 Euro je Aktie wäre demnach 2017 eine Ausschüttung von 0,48 Euro möglich und somit Renditen im zweistelligen Bereich möglich.

Für Mutige weiter attraktiv
Die Aktie von Gazprom ist zwar nach wie vor nichts für konservative Anleger, wer allerdings über etwas Mut und einen langen Atem verfügt, kann sich durchaus ein paar Stücke der extrem günstig bewerteten Aktie in das Depot legen. Der Stoppkurs sollte bei 3,10 Euro belassen werden.


 

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