Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: Jetzt wird es richtig übel

Nachdem sich die Aktie von Gazprom bereits seit mehreren Wochen in Sinkflug befindet, hat sich der Kursverfall nun dramatisch beschleunigt. Im heutigen Handel fällt die Aktie zwischenzeitlich um mehr als sieben Prozent. Hauptgrund hierfür ist wieder einmal der dramatische Kursrutsch des Rubels.

Dieser ist heute erneut auf ein neues Allzeittief gefallen. So müssen jetzt mittlerweile 60 Rubel für einen Dollar gezahlt werden. Für einen Euro sind sogar 75 Rubel fällig – ebenfalls ein neuer Rekord. Zum Vergleich: 2008 musste man mit weniger als 40 Rubel in etwa nur halb soviel für einen Euro auf den Tisch legen.

Dies belastet natürlich die Aktienkurse aller in Euro gehandelten Aktien aus Russland. Und somit eben auch die Papiere von Gazprom. Zudem dürfte ein negativer Analystenkommentar belasten.

Weiterhin abwarten

DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung fest: Anleger sollten trotz der aktuell günstigen Bewertung nicht ins fallende Messer zu greifen. Die Risiken sind derzeit einfach zu groß. Anleger sollten stattdessen an der Seitenlinie verharren und eine nachhaltige Beruhigung der Lage abwarten.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Aus der Traum?

Über viele Monate hinweg konnten sich die Aktionäre des russischen Erdgasriesen Gazprom durchaus berechtigte Hoffnungen auf eine zweistellige Dividendenrendite machen. Doch durch die jüngste Entwicklung scheint die Anhebung der Ausschüttungsquote von knapp 25 auf 50 Prozent auszufallen. Allerdings … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Dividendenerhöhung in Gefahr?

Es hatte sich bereits angedeutet: Die westlichen Partner für Gazprom beim Projekt Nord Stream 2 halten sich zurück, womit der Erdgasriese den Pipeline-Bau nun doch alleine finanzieren muss. Das ist zwar kein Beinbruch, könnte aber dafür sorgen, dass die erhoffte Dividendenanhebung erneut verschoben … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Die Talsohle durchschritten?

Der weltgrößte Erdgasproduzent Gazprom hat gestern seine Zahlen für das dritte Quartal 2016 vorgelegt. Obwohl der Gaspreis für den wichtigen deutschen Markt in diesem Zeitraum auf ein 12-Jahrestief gefallen war, erzielte das Unternehmen immerhin noch einen Nettogewinn von 1,6 Milliarden Dollar. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Ein starker Start

Die klirrend kalten Temperaturen in Westeuropa lassen beim russischen Erdgasriesen Gazprom die Kasse klingeln. Nachdem der Energieriese für 2016 Rekord-Absatzzahlen erzielen konnte, deuten nun die ersten Daten für das beginnende Jahr an, dass auch 2017 ein historisch gutes für Gazprom werden könnte. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Rekord!

Trotz der politischen Eiszeit zwischen Russland und den Staaten der Europäischen Union lief es für Gazprom 2016 operativ in Westeuropa richtig gut: Der weltgrößte Erdgasproduzent hat neue Rekorde erzielen können. So kletterte etwa der Absatz nach Deutschland um weitere zehn Prozent auf 49,8 … mehr