Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: Deshalb geht es bergab

Die Aktie des weltgrößten Erdgasproduzenten Gazprom ist über einige Wochen hinweg kräftig gestiegen. Ausgehend vom Mitte August markierten Tief verteuerten sich die Anteilscheine in zwei Monaten um 29 Prozent. Aktuell korrigiert das Papier allerdings wieder deutlich, was vor allem an einer Entwicklung liegt.

Denn derzeit korrigieren auch die zuvor ebenfalls sehr stark gelaufenen Ölpreise deutlich. Nachdem etwa ein Barrel der Nordseesorte Brent bis auf 87 Dollar gestiegen ist, ging es nun wieder bis auf 79 Dollar bergab. Diese Marke sollte aber halten, ansonsten würde sich das zuvor bullishe Chartbild wieder spürbar eintrüben.

Gazprom ist wegen der ölproduzierenden Tochter Gazpromneft sowie der Ölpreiskopplung bei vielen Gasverträgen natürlich auch stark vom Ölpreis abhängig. Daher dürfte der Gazprom-Vorstand auf ein baldiges Ende der Ölpreis-Korrektur hoffen.

 

Grundsätzlich ist die aktuelle Korrektur der Gazprom-Aktie (und auch der Ölpreise) aus charttechnischer Sicht als absolut gesund zu werten. Grund zur Sorge besteht nicht. Mutige Anleger können beim günstig bewerteten Weltmarktführer weiter am Ball bleiben. Der Stopp sollte bei 3,50 Euro belassen werden.

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