Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: Das wird teuer …Teil 2

Trotz des jüngsten Gewinneinbruchs und der bestehenden Sanktionen gegen Russland lässt Gazprom nicht locker und investiert kräftig weiter. Nachdem Ende Juni die erwarteten Kosten für den geplanten Ausbau der Ostsee-Pipeline Nord Stream zwischen Deutschland und Russland bekannt gegeben worden waren, gibt es nun auch eine weitere konkrete Schätzung zur China-Pipeline.

Demnach rechnen die Manager des weltgrößten Erdgasproduzenten für den Bau einer Gasaufbereitungsfabrik Amur in Südsibirien mit Gesamtkosten von rund 790 Milliarden Rubel, umgerechnet fast 13 Milliarden Euro. Mit den Bauarbeiten für die Pipeline ins Reich der Mitte soll noch im laufenden Jahr begonnen werden. Ab dem Jahre 2019 sollen dann jährlich 38 Milliarden Kubinmeter Erdgas nach China strömen.

Stoppkurs rückt näher
Die Aktie von Gazprom bleibt wegen der extrem niedrigen Bewertung attraktiv, ist wegen der politischen Risiken aber weiterhin ausnahmslos für mutige Anleger geeignet. Indes sollte der zur Gewinnsicherung auf 4,10 Euro nachgezogene Stoppkurs beachtet werden.


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Verlag: Börsenbuchverlag
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