Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: Das tut weh

Die Aktie von Gazprom ist in der vergangenen Handelswoche erneut heftig unter Druck geraten. Der Grund hierfür waren die Grenzübertritte russsicher Soldaten im Osten der Ukraine. Dies hat die Marktteilnehmer natürlich erneut stark verunsichert, weshalb viele Investoren aus den Titeln des russischen Gasriesen ausgestiegen sind.

Durch den jüngsten Kursrutsch hat sich zudem das Chartbild wieder eingetrübt. Nachdem der Kurs aus dem kurzfristigen Abwärtstrend ausbrechen konnte und man eigentlich mit einem weiteren Kursanstieg rechnen konnte, haben die Grenzübertritte wieder einmal bewiesen, dass die politische Lage bei der Gazprom-Aktie wesentlich mehr Einfluss hat als jegliche Chartsignale.

Nerven und Geduld gefragt

Der jüngste Kursrutsch belegt einmal mehr, dass die Aktie von Gazprom angesichts der enormen politische Risiken und der hohen Volatilität nichts für Anleger mit schwachen Nerven ist. Mutige, langfristig orientierte Anleger können hingegen wegen der sehr günstigen Bewertung (KGV von 3, KBV von 0,25 und Dividendenrendite von knapp fünf Prozent) weiterhin zugreifen. Der Stopp sollte bei 4,70 Euro belassen werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Das empfehlen nun die Analysten

Russische Aktien scheinen nach dem überraschenden – und für viele schockierenden – Wahlsieg von Donald Trump wieder en vogue zu werden. Denn nun rechnen die Marktteilnehmer mit einer weniger scharfen Politik gegenüber Russland als es unter Hillary Clinton der Fall gewesen wäre. Lohnt sich jetzt … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: 4,1 Prozent Kursplus wegen Trump?

Die Aktie von Gazprom legt im heutigen Handel kräftig zu. Konkrete Unternehmensmeldungen des Erdgasriesen gab es nicht. Auch innerhalb der Branche gibt es heute keinerlei Grund für Euphorie. Allerdings präsentieren sich heute nahezu alle russischen Aktien in guter Verfassung – wohl wegen Donald … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom vor wichtigem Schritt

Die EU steht einem Zeitungsbericht zufolge nach fünf Jahren kartellrechtlicher Untersuchung vor einer Einigung mit dem russischen Erdgaskonzern Gazprom. Die Europäische Kommission und Gazprom hätten laut der Financial Times technische Details ausgearbeitet, um die Untersuchung nun endlich zu … mehr