Fresenius Medical Care
- Marion Schlegel - Redakteurin

Fresenius Medical Care nach Klageerfolg auf Erholungskurs

Gute Nachrichten aus den USA haben bei der Aktie des Dialyseanbieters Fresenius Medical Care (FMC) zuletzt für eine leichte Erholung gesorgt. Wie das Unternehmen mitteilte, bleibt die geplante Verordnung der US-Gesundheitsbehörde CMS (Centers for Medicare und Medicaid) über finanzielle Zuschüsse zur Krankenversicherung von bedürftigen Dialysepatienten außer Kraft. Eine entsprechende einstweilige Verfügung hat das zuständige US-Gericht am Mittwoch erlassen, nachdem Patientenvertreter und Dialyseanbieter, darunter Fresenius Medical Care, in den USA gegen die Verordnung Klage eingereicht hatten.

Am 12. Januar hatte das Gericht das Inkrafttreten der Verordnung für zunächst 14 Tage ausgesetzt. Die nun erlassene einstweilige Verfügung bleibt für unbestimmte Zeit bestehen, solange das Gericht diese nicht ändert, so FMC. Die Verordnung hätte – vereinfacht gesagt – verhindert, dass bedürftige Dialysepatienten einen über das Minimum hinausgehenden Krankenversicherungsschutz erwerben können, wenn sie von gemeinnützigen Organisationen wie dem American Kidney Fund Zuschüsse zur Finanzierung ihres Versicherungsbeitrags erhalten. Dialysepatienten würden damit schlechter gestellt als andere Patientengruppen, so das Unternehmen weiter.

Angesichts der möglichen finanziellen Folgen für FMC waren die Aktien der Gesellschaft Anfang Januar von mehr als 80 Euro auf unter 74 Euro eingebrochen. Wäre die Verordnung in Kraft getreten, hätten FMC in Nordamerika Umsatzeinbußen von einem Prozent gedroht. Der Gewinn wäre wohl sogar um fast fünf Prozent geschmälert worden. Mit dem jüngsten Kursanstieg auf zuletzt 76,17 Euro wurde zumindest ein Teil der Verluste wieder aufgeholt. Bis zum Allzeithoch bei 85,65 Euro, das im August 2016 markiert wurde, fehlen allerdings noch knapp zehn Euro. Gelingt es nun der Aktie von FMC die 200-Tage-Linie zurückzuerobern, gäbe es auch aus charttechnischer Sicht wieder grünes Licht.


 

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